Sneakpreview – Leuchte für’s Gästezimmer

Bislang habe ich hier ja von selbst entworfenen Möbeln und sonstigen Basteleien immer das Ergebnis gezeigt. Während ich an meiner Diplomarbeit zeichnete hatte ich ein Schild an der Wand hängen: „der Weg ist das Ziel“. Getreu diesem Motto, das ich bis heute mag, lass ich Euch heute mal ein wenig am Weg teilhaben. Derzeit entsteht im Hause fein & raum eine Leuchte für’s Gästezimmer und ich bin guter Dinge, hier demnächst das Ergebnis präsentieren zu können. Jetzt gibt es aber erst einmal eine kleine Sneakpreview:

Erste Skizzen

Auch wenn ich die Arbeit am PC liebe und neben Photoshop super gerne CAD-Programme nutze, finden die ersten Schritte hin zu einem neuen Entwurf doch fast immer auf Skizzenpapier statt. „Mit dem Stift denken“ ist etwas, was mir im Entwurfsprozess ganz wichtig ist – zudem entsteht bei uns vieles im gemeinsamen Gespräch, in der Diskussion am großen Esstisch während das Zeichnen am Computer dann eher eine nicht sehr kommunikative Einzelkämpfer-Geschichte ist. Skizzenpapier habe ich wirklich immer im Haus, am besten das ganz dünne von Hahnemühlen, dazu noch ein dünner und ein dicker Filzstift und es kann los gehen.

Skizze Lampe Multiplex

 Material

Birke-Multiplex haben wie gerade in  Mengen übrig – aus den Platten ist ein größeres Projekt ebenfalls im Gästezimmer (das zeige ich hier natürlich auch zu gegebener Zeit) entstanden. Am Samstag haben wir in Frankfurt schönes Textil-ummanteltes Kabel (in einem kuriosen kleinen Laden für „antike“ Leuchten im Nordend) und eine große Glühbirne gekauft.

Material Leuchte Multiplex

Lasst Euch überraschen, was daraus geworden ist – das fertige Produkt gibt’s dann demnächst in diesem Kino :-)

3 Kommentare

  1. Hahnemühlen, das klingt wie Musik in meinen Ohren ;) ! Ich bin auch der Meinung, von der Hand in den Kopf, damit man sprichwörtlich auch „Begreifen“ kann. Eine Skizze bietet Raum für Veränderung. Ich bin gespannt!
    Liebe Grüße, Cora

    • Ja, ich möchte nicht wissen, wieviele Kilometer Hahnemühlen Skizzenrollen ich schon so verbraucht habe ;-) und das „richtige“ Skizzenpapier kann eine echte Glaubensfrage sein – ich erinnere mich noch gerne an meinen früheren Chef, der nur fast leere Skizzenrollen mochte, während mir die neuen, vollen am liebsten waren, so haben wir zur Halbzeit dann immer getauscht.
      LG, Mecki

  2. wühle mich gerade durch dein leuchtenprojekt… wunderschön!!!!
    klingt eigentlich gemein… aber schaut aus wie gekauft. perfekt.

    mich würde allerdings noch interessieren, wie das schätzchen von innen ausschaut. also die technik hinter dem design… vielleicht magst du das ja auch noch verraten. ich habe hier auch noch einen tischlampenbausatz rumliegen. so ganz traue ich mich aber noch nicht ran.

    den kuriosen laden im nordend ist bei mir direkt um die ecke. immer wieder ein erlebnis :-D

    liebste grüße
    julia