Der vielleicht leckerste Rhabarberkuchen der Welt :-)

Huiiuiuiih, ruckzuck sind 11 Tage ohne einen einzigen Blogartikel vorbei – aber hier bin ich wieder und freue mich, heute endlich einmal beim Blogevent von Kebo „Typisch für…“ mitzumachen. Und diesmal gehts um Frühling also „typisch für… Frühling“, da bin ich doch gerne dabei! Der Frühling ist ja überhaupt die allerschönste Jahreszeit, hach was freu ich mich über die Sonne, die Temperaturen, das erste frische Grün usw. usw. Und wenn ich mir meine Blogartikel der letzten Wochen angucke, dann gings eigentlich die ganze Zeit um Frühling, Ostereier, unser Garten, die hessische Grüne Soße, das frühlingsfrische Schlafzimmer – alles irgendwie Frühling. Aber als ich dann heute Morgen darüber nachdachte, was denn nun so richtig typisch Frühling für mich ist, sozusagen unverzichtbar und jedes Jahr aufs neue wunderbar, war schnell klar: der Rhabarber musses sein, ich liebe Rhabarber, in allen Formen, aber am aller- allerliebsten als Kuchen oder besser noch als Tarte und so stelle ich Euch heute meinen absoluten Lieblingskuchen vor. Der etwas reißerische Titel oben rührt übrigens daher, dass mein Schwiegervater mal meinte, er hätte noch niiiiieeee einen besseren Rhabarberkuchen gegessen. Und das, wo ich doch eigentlich alles andere als eine begabte Bäckerin bin.

weltbeste Rhabarbertarte

Ich liebe es ja zu kochen, denn dabei kann man lustig drauf los experimentieren und muss sich nicht an Rezepte halten – ich behaupte mal, was Essbares kommt bei mir auch ohne Rezept meistens dabei raus. Anders ists beim Backen – da ist das Ignorieren von Rezepten nicht so wirklich förderlich. Da ich es aber irgendwie nicht lassen kann, auch das Backen eher experimentell anzugehen, sind Misserfolge vorprogrammiert. Und so überlasse ich das Backen am liebsten dem Herrn fein & raum, der kann das nämlich prima und hat auch kein Problem damit, sich einfach mal an ein Rezept zu halten :-). Nur bei Mürbeteig schwört er Stein und Bein, dass er den nicht kann. Und da ich Rhabarber ganz eindeutig am liebsten in der Kombination mit Mürbeteig mag, muss ich für meinen Lieblingskuchen selbst ran. Hier kommt also meine Eigenkreation Rhabarber-Mandel-Tarte.

Zutaten für die weltbeste Rhabarber Tarte

Zutaten:

200 gr Mehl

125 gr Butter (kalt in Stückchen)

etwas Salz

etwas eiskaltes Wasser

500 gr Rhabarber

200 gr Mandeln

200 gr Zucker (gerne mit etwas Vanille darin)

200 gr Sahne

1 Ei

Zutaten für die weltbeste Rhabarber Tarte

Zubereitung:

Aus dem Mehl, der Butter, 20 gr Zucker, Salz und Wasser bereitet Ihr einen Mürbeteig. Bei mir ist das immer so eine Sache mit dem Mürbeteig – knete ich ihn solange, dass ich ihn anschließend ordentlich ausrollen kann, ist er nicht mehr so richtig mürbe und wird gerne ein wenig zäh. Daher arbeite ich die Butter immer nur soweit unter (mit einem Messer oder auch mal dem Rührgerät), bis keine großen Stücke mehr drin sind und gebe dann das Wasser dazu. So kann man den Teig zwar nicht wirklich ausrollen, er bleibt aber schön zart. Ich drücke ihn stattdessen dann einfach in die Form, steche ihn mit einer Gabel ein paar mal ein und stelle ihn dann noch mindestens eine Stunde kalt. (Wenn ihr einen Tipp habt, wie ich Mürbeteig schon mürbe und dennoch ausrollbar hinkriege – immer her damit :-).

Während der Mürbeteig kalt steht, schält ihr den Rhabarber, schneidet ihn in kleine Stücke und gebt ihn gemeinsam mit 150 gr Zucker in eine Schüssel. Die Mandeln mahlt ihr nun fein. Das Ei, den restlichen Zucker und die Sahne (ich habe heute eine Mischung aus Sahne und Schmand genommen, war grade noch im Kühlschrank, geht auch) verklöppelt Ihr anschließend mit einer Gabel. Wenn der Teig eine Stunde im Kühlschrank war, heizt Ihr den Ofen auf 170° C Heißluft vor und backt den Teig 10 Minuten. Anschließend gebt Ihr die gemahlenen Mandeln darauf und darüber dann den Rhabarber mit dem Zucker. Der dürfte mittlerweile wunderbar Saft gezogen haben, dass muss so! Der Saft mit dem Zucker durchtränkt nun die Mandelmasse und gemeinsam haben sie einen wunderbaren marzipanigen Geschmack. Gleichzeitig sorgt die Mandelmasse dafür, dass der Saft nicht in den Teig einzieht und dieser so schön kross bleibt. Dass Ganze backt Ihr nun erneut für 30 – 40 Minuten, wenn die Ei-Sahne-Masse langsam bräunt, ist der Kuchen fertig.

weltbeste Rhabarbertarte

Und jetzt müsst Ihr ganz hart sein: Am besten schmeckt die Tarte nämlich, wenn man sie einen Tag stehen lässt und alles so ein wenig durchgezogen ist. Psssst, ich geh jetzt trotzdem ein Stück essen, muss ja keiner wissen.

 

 

6 Kommentare

  1. Lecker, den hätte ich gerne vorhin mit einer Tasse Tee gegessen. Ich kann wohl auch nicht warten.
    Liebe Grüße
    Cora

    • Dass Du nicht warten kannst, habe ich ja schon bei Deinen Schokoladeneieren gelesen – mit denen es mir ebenfalls genauso geht: alle schon vernichtet :-)
      LG, Mecki

  2. Liebe Mecki,
    tolle Bilder und der Rhabarberkuchen… mmmmhhhh, da möchte ich zu gern ein Stück probieren, ich mag die Säure von Rhabarber auch sehr gerne im Kuchen…
    Schön, dass Du mit dabei bist, freu mich.
    Liebe Grüße,
    Kebo

  3. mjamm!!!
    ich glaube den muss ich dringend ausprobieren… habe erst die Tage festgestellt, dass sich hier im Büro die Rhabarber-Fan nur so tummeln.
    Vielleicht sollte ich am Wochenende mal wieder backen.

    vielen Dank für den Tip
    und ganz liebe Grüße

    Julia

    • Backen am Wochenende klingt doch nach einem guten Plan. Wünsche Dir auf jeden Fall einen guten Start in selbiges und LG, Mecki