4. Februar 2016
von mecki
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Von Bergen, Patenkindern und Rahmen

Da bin ich wieder und hab Euch einen kleinen Einblick in unser Zuhause mitgebracht. Es gibt nämlich ein neues Schmuckstück im Hause fein & raum.

rahmen für leinwand selbstgebaut

Dass ich den Bregenzerwald liebe, hab ich Euch ja schon mal öfter berichtet. Zuallererst hat das natürlich mit der wirklich grandiosen Architektur, die dort nicht Ausnahme sondern Normalfall ist zu tun. Aber auch die Natur dort mag ich – das hat tatsächlich ein wenig gedauert, denn eigentlich bin ich ein Kind des Meeres, insbesondere der Nordsee. Komme ich dort an, macht mein Herz jedesmal einen glücklichen Hüpfer. In den Bergen ist es mir schnell zu eng, es fehlt die Weite, das Gefühl der Freiheit. Aber manches ist halt nicht Liebe auf den ersten Blick sondern braucht eine Weile. Und so geht es mir mit den Bergen: Die Alpen und insbesondere die Berge im Bregenzerwald sind mir mittlerweile lieb geworden.

rahmen für leinwand selbstgebaut

So habe ich mich ganz besonders gefreut, dass ich von meinem malenden Patenkind zu Weihnachten ein Bild mit Bergen aus dem Bregenzerwald geschenkt bekam. Schon lange hatte ich mir ein Bild von ihr gewünscht und nun habe ich eins bekommen – so schön! Und schnell war auch ein schöner Platz dafür gefunden: Neben dem Bücherregal und über Anton dem Hocker. Als es dann da so hing, fand ich, dass die schnöde Leinwand dem schönen Bild nicht so wirklich gerecht werden kann. Also musste ein Rahmen her!

rahmen für leinwand selbstgebaut

Und spätestens bei einer fetten Leinwand versagen natürlich sämtliche Ikea-Rahmen dieser Welt (ganz ehrlich, so richtig froh bin ich mit meinen zahlreichen Ikea-Rahmen ohnehin nicht. Die Kleinen sind gut, aber ab einer gewissen Größe hängen die immer durch. Habt Ihr einen Trick, das zu verhindern). Also musste der Herr fein & raum im Keller seine Säge anwerfen. Rundherum eine Leiste von 15*60 mm und eine zweite quadratische Leiste von 20*20 mm, die von hinten den Anschlag für das Bild bildet – der ganze Rahmen im lichten Maß 2 Zentimeter größer als das Bild, so dass eine schöne Schattenfuge entsteht. Weiß streichen durfte ich das Ganze dann selbst – dabei kann man auch mit 2 linken Händen nicht so wirklich viel falsch machen. Und jetzt überlege ich gerade, wie ich den Herrn fein & raum dazu bekomme, die guten alten Ikea-Rahmen, die sich hier reichlich finden,  auf den Bilderrahmenfriedhof zu schicken ;-).

4. März 2015
von mecki
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Wie aus einem einfachen Lampenschirm ein echter Hingucker wird

Wenn Ihr hier schon länger mitlest, wisst Ihr ja, dass ich zwar leidenschaftlich gerne Dinge entwerfe, die handwerkliche Umsetzung aber aus gutem Grunde dem Herrn fein & raum überlasse – ich nenne 2 linke Hände mein eigen, war schon immer so, wird sich wohl auch nicht mehr ändern. Um so mehr freue ich mich, dass ich Euch heute hier ein kleines DIY-Projekt zeigen kann, dass ich doch tatsächlich von A bis Z selbst und ganz alleine durchgezogen habe :-). War aber auch wirklich ganz einfach, Ihr werdet sehen: die Umsetzung ist kinderleicht.

Lampenschirm DIY einfach

Die Stehlampe von Habitat ziert unser Wohnzimmer schon länger. Ich mag sie unheimlich gerne mit ihrem schlichten Eichenholz-Ständer – wer, wie ich, in den 70-er und 80-er Jahren Kind war, kennt wahrscheinlich noch diese grausigen Stehlampen mit geschnörkeltem Eiche-Rustikal-Ständer und einem Lampenschirm in beige mit einem Musterstreifen in Brauntönen – kennt Ihr, oder? Grausig! Diese Neuinterpretation der guten alten Stehlampe gefällt mir dafür um so besser. Da aber hin und wieder ein wenig Veränderung gut tut und ich, wie Ihr wisst, ja nicht so gerne Neues kaufe, hab ich mir ein einfaches DIY zum Lampenschirm-Pimpen ausgedacht. Und das ganze ist auch noch reversibel, das heißt ab sofort gibts hier nun statt Jahreszeitendeko, Jahreszeitentischen, Jahreszeitenkränzen oder was man sonst noch so alles jahreszeitlich schmücken kann, Jahreszeitenlampenschirme :-)

So jetzt aber, Ihr wollt das DIY?

Lampenschirm DIY Material

Ihr braucht: einen einfachen Lampenschirm (meiner ist von Droom, schöne und günstige gibts aber zum Beispiel auch bei Ikea), Goldpapier, einen Cutter oder eine Schere und den richtigen Kleber (dazu unten noch mehr).

Ich habe mir dann erst mal in Illustrator verschiedene Muster gezeichnet – wobei bei dem sehr einfachen Muster das ich letztendlich gewählt habe, wäre sicherlich kein Illustrator nötig gewesen – so habe ich jetzt aber schon mal einen Vorrat an Muster, auf die ich zurückgreifen kann. Mein Streifenmuster habe ich dann einfach direkt auf das Goldpapier aufgezeichnet und die Streifen mit dem Cutter ausgeschnitten – bis hierhin war alles super einfach. Wer ein komplizierteres Muster verwendet: Vorlage ausdrucken, auf Goldpapier aufkleben und ausschneiden.

Lampenschirm DIY Muster

Da ich ja wie gesagt öfter mal Muster-switchen will, hab ich mir einen non-permanent Kleber gekauft. Stolperstein Nummer 1: Ich hab gefühlt 100 Schreibwarenläden abgeklappert, bis ich diese praktischen Kleberoller in non-permanent gefunden hatte. Meiner war von Tesa. So konnte ich also endlich loslegen und Streifen kleben – ging auch ganz wunderbar, bis ich 2 Stunden später mit der Kamera anrückte um mein Wunderwerk zu fotografieren. Uuuups (Stolperstein Nummer 2…), die Hälfte der güldenen Streifen hatte sich bereits wieder abgelöst. Na prima! Also wieder los, anderen Kleber besorgen. Mit den Pritt-Kleberollern hatte ich bereits vorher die Erfahrung gemacht, dass die auch in non-permanent bestens halten, also musste diesmal so einer her – Tesa kann ich für die Kombi Lampenschirm-Goldpapier nicht empfehlen, von Uhu gibt’s auch was Ähnliches, da weiß ich nicht, ob’s funktioniert. Nun bin ich ja nicht die geduldigste und Arbeiten zweimal machen gehört ganz sicher nicht zu meinen Stärken… Ich hab mich aber durchgebissen, wenngleich Variante 2 nicht mehr ganz so penibel genau ausgerichtet und geklebt ist, wie das noch beim ersten Mal der Fall war. Seht Ihr mir nach, oder? Jetzt nach 5 Tagen zeigt übrigens auch der Prittkleber erste kleine Ausfallerscheinungen – wer sich also für EIN Muster entscheiden kann und nicht die super-flexible-alle-Jahreszeiten Lösung sucht, dem empfehle ich dringen, die permanent-Variante des Klebers zu nehmen!

Lampenschirm DIY einfach Lampenschirm DIY einfach

Das Ergebnis

Kann sich sehen lassen, finde ich :-). Im Hellen ahnt man nur ein ganz zartes Muster, tanzende Streifen, weiß auf hellweißem Hintergrund. Brennt die Lampe dann, zeichnet sich das Muster ganz deutlich und in hohem Kontrast ab und von innen gibts einen warmen güldenen Schein. Meine Leuchte ist bis jetzt noch mit einer Glühbirne bestückt (ich schmeiß nix weg, was noch funktioniert…), aber wenn denn irgendwann mal eine LED reinkommt, deren Lichtfarben ich nach wie vor nicht so richtig gelungen finde, verspreche ich mir von dem reflektierenden Gold auch ein wenig wärmeres Licht.

Lampenschirm DIY einfach Lampenschirm DIY einfach

Das Fazit meiner (endlich einmal) gelungenen DIY-Aktion: Super einfach, kriegt jeder hin und aus einem einfachen schlichten weißen Lampenschirm wird ruckzuck ein echter Hingucker.

 

29. November 2014
von mecki
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Samstagskaffee 30 – Last Minute Adventsdeko

Samstagskaffee Adventskranz

Ich kann keine Deko – hab ich Euch das schon mal gestanden? Räume entwerfen und einrichten, Möbel und sonstige Produkte (wie zum Beispiel Kerzenständer…) gestalten: Ja, alles gerne und mit Begeisterung, aber dekorieren? Nö, kann ich nicht, mag ich noch nicht mal besonders. Auch wenn ich es bei anderen faszinierend finde und ich sie für ihr Dekohändchen bewundere, bei mir darf’s gerne ein wenig karg und leer sein, alles was nicht rum steht, stört auch nicht :-)

Und jetzt Advent. Da MUSS dann doch einfach ein bisschen Deko sein, so ganz ohne Adventskranz mag ich nicht. Da ich aber wie gesagt keine besonderen Begabungen in der Hinsicht habe, war ich super glücklich, dass zumindest das „Grundkonzept“ schon stand. Denn beim Prototypenbau der Kerzenständer ist auch direkt ein feiner Adventskranz entstanden, der ist nach dem gleichen Prinzip wie die Kerzenständer, kann also beides: Stabkerzen und Teelichter. Dieses Jahr sind Stabkerzen dran, nächstes Jahr probiere ich sicher mal Teelichter (aber bis dahin ist ja noch ein bisschen).

Samstagskaffee Adventskranz

Improvisations Deko

Irgendwas fehlte aber noch – mmmh, Freitagnachmittag, auch beim Kaufen von Deko bin ich eher minimalistisch, Zeit zum Einkaufen war ohnehin nicht mehr, da musste improvisiert werden. Also erst mal eine Schere geschnappt und in den Garten gegangen. Siehe da, die Hainbuchenhecke wartet (nicht zuletzt dank der frühjahrshaften Temperaturen in den letzten Wochen) mit langen Trieben auf – braucht dringend einen Schnitt. Wie praktisch, so hab ich direkt ein paar Zweige (und ziehe einfach den schönen Barbarabrauch, am 4. Dezember Zweige zu schneiden ein wenig vor), Tannenzweige gibt’s an Weihnachten ja noch genug, diese hier gefallen mir für den Advent richtig gut. Und was kommt dran? Die Weihnachtsbaumdeko ist tabu, die hat ihren Auftritt erst am 24.12.

DIY-Sterne

Also ein paar Sterne basteln?! Da war doch noch dieses hübsche Papier von Bindewerk, dass beim Notizbuchkauf gleich mitbestellt wurde. Schnell hab ich mit Photoshop ein paar Sterne auf den Bildschirm gebracht und auf einen Bogen des Papiers ausgedruckt. Diesen hab ich dann von der Rückseite mit doppelseitigem Klebeband versehen und anschließend den zweiten Papierbogen aufgeklebt. Die vorgedruckten Sternchen waren danach ganz einfach mit Cutter und Lineal auszuschneiden. Ein bisschen Draht hatte ich auch noch, mit diesem hängen die Sterne nun an den Zweigen. Super einfach und sogar für so einen DIY-Legastheniker wie mich zu bewerkstelligen.

Samstagskaffee Adventskranz

Kein Kaffee heute

Ist Euch was aufgefallen, auf dem Bild rechts unten? Die kleinen bunten Päckchen sind Tee – und zwar Tee, den ich vor 2 Wochen bei Ninja gewonnen habe. Bei Bloggergewinnspielen scheine ich ein echtes Glückskind zu sein: Bis jetzt (erst) dreimal teilgenommen und zweimal gewonnen, Superquote ist das, im „wahren“ Leben passiert mir sowas eigentlich nicht. Ich lass mir nun jedenfalls gerne den Tee schmecken und wünsche Euch allen ein wunderschönes und gemütliches erstes Adventswochenende.

Mehr Getränke gibt’s wie immer bei Ninja.

Und bei Kebo werden heute jede Menge Adventskränze gesammelt.

19. November 2014
von mecki
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Ihr habt es so gewollt: fein & raum gibt’s jetzt auch zu kaufen

Kerzenständer aus Birke Multiplex

Schon eine ganze Weile spukt eine Idee in meinem Kopf: Ich möchte die Dinge, die ich entwerfe auch verkaufen. Und als ich Euch dann vor mehr als 4 Wochen die Kerzenständer auf meinem Blog zeigte, war mir klar, dass ich genau mit diesen Kerzenständer mein Projekt „Verkauf“ starten möchte. Ihr könnt Euch gar nicht vorstellen, wie sehr ich mich dann gefreut habe, als ich genau zu den Kerzenständern ganz viele Rückmeldungen bekam, dass sie gefallen und auch, dass ich damit doch in den Verkauf gehen solle. Wie schön! Da plane ich still und heimlich in meinem Kämmerlein, überlege noch, ob ich mich wirklich trauen soll und Ihr – meine lieben Leser – schlagt mir genau das vor.

Kerzenständer aus Birke Multiplex

 

Es geht los – Lilli am Start

Um so mehr freue ich mich, dass ich Euch heute nun endlich den Verkaufsstart meiner Kerzenständer verkünden kann. Ab sofort könnt Ihr sie bei Selekkt erwerben und Euch und Eure Freunde zu Weihnachten damit glücklich machen :-). Selekkt kennt der ein oder andere von Euch sicher schon: Eine „Marktplatz für junges deutsches Produktdesign“ auf der sich viele viele schöne Dinge finden. Für Selekkt (und damit gegen einen eigenen Onlineshop) habe ich mich entschieden, um mich bei meinen Produkten so weit wie möglich auf’s Ideen finden, Entwerfen und Produzieren (dazu gleich mehr) konzentrieren zu können – weniger administrativer Aufwand lässt mehr Zeit für Kreativität. Außerdem bietet so eine Plattform natürlich den Vorteil, dass sie bekannt ist und viele Besucher hat – mein eigener kleiner Blog hat zwar auch seine Leser, über die ich riesig glücklich bin, kann aber natürlich (noch) nicht mit den Zugriffszahlen von Selekkt Schritt halten. Und dann war da noch was: Ein Name musste gefunden werden, denn irgendwie finde ich die schnöde Bezeichnung „Kerzenständer“ nicht so wirklich verkaufsfördernd. Nach ein wenig Hin- und Herüberlegen (und der Feststellung, dass es da draußen schon unglaublich viele Kerzenständer mit Namen gibt) stand fest: Lilli ist es! Passt doch wunderbar, findet Ihr nicht auch?

Kerzenständer aus Multiplex

Die Produktion

Immer wieder habe ich Euch erzählt, dass ich das große Glück habe, den begabten Handwerker direkt im Haus zu haben. So baut der Herr fein & raum in seiner Freizeit tolle Prototypen, immer wenn ich wieder mal etwas Neues entworfen habe. Schnell war aber klar, wenn ich verkaufen möchte und richtige Stückzahlen brauche, können wir das weder zeitlich noch räumlich selbst leisten. Also musste ein Partner für die Produktion gefunden werden. Diesen Partner habe ich mit den Oberurseler Werkstätten gefunden. Die Oberurseler Werkstätten bieten in unterschiedlichen Bereichen Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung – ein tolles Projekt finde ich und daher bin ich super froh, dass meine Kerzenständer nun dort produziert werden. Ein dickes Lob an dieser Stelle: die Zusammenarbeit ist total angenehm und das Ergebnis, dass ich diese Woche abgeholt habe ist toll. Ach so: die Oberurseler Werkstätten können keinen Lack, heißt? Meine schönen farbigen Einsätze muss ich selbst lackieren. Bei den momentanen Stückzahlen geht das noch ganz gut, hat was meditatives und entspannendes und ich bin Stolz auf meine Idee mit den Weinkorken – das perfekte Tool um Kerzeneinsatzringe zu lackieren, sollte ich mir patentieren lassen (und über unseren Weinkonsum seht Ihr bitte großzügig hinweg ;-).

Kerzenständer aus Birke Multiplex

Rückblick und Ausblick

Ein paar Pannen gab es in den letzten 4 Wochen auch – ich bin so ein wenig der blauäugige Typ und habe mir vorher nicht so recht ausgemalt, an was man alles denken muss, wenn man ein Produkt nicht nur in Kleinst-Auflage für sich selbst oder Freunde entwirft, sondern damit „auf den Markt“ gehen möchte. Ich erspare Euch Einzelheiten, nur so viel: ein paar mal bin ich ganz schön auf die Nase gefallen, aber was zählt ist, dass jetzt das Ziel erreicht ist und meine Kerzenständer ab sofort gekauft werden können. Ich bin immer noch ganz aufgeregt. Und ich freu mich natürlich total, wenn Ihr mich ein bisschen weiterempfehlt und dazu beitragt, dass die Menschheit meine Kerzenständer entdeckt. Schon jetzt ganz lieben Dank dafür.

Kerzenständer aus Birke Multiplex

Das nächste Produkt ist übrigens schon in der Pipeline und wird nicht mehr lange auf sich warten lassen. Ihr dürft also gespannt sein und seid sicher, dass Ihr hier davon erfahren werdet:-)

 

15. Oktober 2014
von mecki
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Werkstatt meldet: Fertig!

Jaaaa, endlich – ich hab Euch ja lange genug erzählt, dass was Neues in der Pipeline ist, nun isses endlich so weit und ich lass die Katze aus dem Sack ;-). Das neue fein & raum Baby ist ein……Kerzenständer. Ach was sag ich, ganz viele Kerzenständer sind es geworden. Denn wenn man die Fräse schon mal anwirft und in Kauf nimmt, dass sich über den einzigen Kellerraum im Hause, in dem alles von der Weihnachtsdeko, über den Fahrradfuhrpark bis zur Heizung steht, eine große, hartnäckige Holzstaubwolke legt, soll es sich ja lohnen. Und es hat sich gelohnt, finde ich wenigstens.

Kerzenständer Birke Multiplex

Die Idee

Aber mal von vorne: Als wir nach der großen Gästezimmermöbelbauaktion im Frühjahr noch jede Menge Multiplex über hatten, entstand schon bald die Idee, einen Kerzenständer zu bauen. Wahnsinnig originell, es gibt ja auch kaum einen Kerzenständer auf dem Markt ;-). Also musste er irgendwie mehr bieten, als das was es so handelsüblich zu kaufen gibt. Mehr? Besser, schneller, weiter? Was kann man bei einem Kerzenständer denn optimieren? Und da war sie dann, die Idee: Wir bauen einen multifunktionalen Kerzenständer. Was bitte? Naja, einen multifunktionalen Kerzenständer halt. Der kann Stabkerzen und Teelichter! Hat man ja beides immer mal wieder im Haus und mal Lust auf das eine, mal mehr auf das andere. Und genau das geht mit unserem neuen Baby: Mal Stablichter, schön lang und schlank, mal Teelichter, klein und zurückhaltenden und nach ein bisschen weiterer Deko rufend.

Kerzenständer Birke Multiplex

Die Umsetzung

Und da ich ja die Kombination aus Birke und ein klein bisschen Farbe total gern mag (Ihr erinnert Euch noch an unsere Lampe?) hab ich mir dann einen kleinen bunten Einsatz ausgedacht – ist er drin, passt die Stabkerze, ist er draußen, passt das Teelicht – so einfach.

Soweit waren wir dann schon im Frühjahr und dann kam der Sommer, mit viel (naja , manchmal nicht ganz so viel) Sonne und jede Menge Lust, Dinge draußen zu unternehmen. So lag der Entwurf erst mal monatelang in der Ecke, bis der Herr fein & raum letztes Wochenende endlich im Keller abtauchte und nach Stunden mit den (fast) fertigen Kerzenständern wieder auftauchte. Was hab ich ein Glück, dass der Mann mit Säge und Fräse umgehen kann :-). Fast fertig übrigens deshalb, weil das Anstreichen der Einsätze mir überlassen war – ehrlich gesagt, bin ich ja total froh, dass wenigstens eine Arbeit auch mit 2 linken Händen zu bewerkstelligen ist und ich auch ein bisschen was machen durfte. Farbe war noch von der Lampe übrig, die einzelnen Farbtöne sind übrigens schön von Hand angemischt – bei sowas hab ich dann wieder total Spaß.

Kerzenständer Birke Multiplex

Das Ergebnis

Tja und nun sind sie endlich fertig und da diese Woche anscheinend meine Glückswoche ist, habe ich an meinem freien Nachmittag auch noch Sonnenschein, so dass ich mich ausgiebig mit der Kamera austoben konnte und Euch endlich Ergebnisse zeigen kann. Die Dinger laden übrigens total zum Spielen ein, haben so was von Bauklötzen und ich hätte stundenlang irgendwelche Kombinationen erfinden können. Mir gefällts und ich freue mich nun auf gemütliche Herbstabende bei Kerzenschein. Macht es Euch gemütlich!

PS: Und demnächst verrate ich dann noch eine kleine Neuigkeit in Zusammenhang mit den Kerzenständern, pssst.

13. Oktober 2014
von mecki
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Rätsel in Bildern – es geht weiter

Eigentlich wollte ich ja heute Ergebnisse bloggen. Aber wie das Leben so spielt, ich bin einfach nicht fertig geworden. Und um das zarte Pflänzlein Blog nicht verdursten zu lassen, muss es gegossen werden, also gibt es heute statt Ergebnissen eine erneute Preview. Irgendwann gab es mal irgend so ein Bilderrätsel im Fernsehen – kennt das noch jemand? Ich muss noch ein kleines Kind gewesen sein und kann mich heute nur noch ganz dunkel an eine große Bildfläche wo nach und nach einzelne Teile des Lösungsbildes, das es zu erraten galt, eingeblendet wurden, erinnern. Was ich sagen will: Das ist ein bisschen das, was ich gerade mich Euch, meinen lieben Lesern mache. Letzte Woche gab es diese Bilder zu sehen und heute zeige ich Euch diese bunten Ringe (die mich übrigens, am Rande erwähnt, eine ganze Menge Zeit und Arbeit gekostet haben). Die Frage ist jetzt natürlich: Hat irgendjemand von Euch eine Idee, wie das Bilderrätsel zu lösen ist, sprich, was das Ganze denn wohl mal werden wird?

preview Hoözringe

Versprochen, dieses hier ist der letzte Teil des Bilderrätsels. Ich weiß zwar noch nicht genau, wann Ihr wirklich fertige Ergebnisse zu sehen bekommt(ich hoffe diese Woche!), aber sonst lass ich mir halt was einfallen, gibt ja noch genug anderes spannendes auf dieser Welt als unfertige Bilderrätsel. Und jetzt denke ich erst nochmal darüber nach, welche 70-er Fernsehshow das wohl war.

8. Oktober 2014
von mecki
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Die Fräse läuft schon mal warm

Material, Multiplex und Farbe

Ja, in der fein & raum-Werkstatt war es die letzten Monate ziemlich ruhig. Im Sommer nutzen wir einfach lieber die Freizeit an der frischen Luft, da kommt das Produzieren von hübschen Dingen gerne mal zu kurz. Aber jetzt ist es wieder soweit: Ein paar Entwürfe sind gezeichnet, die Materialbeschaffung ist angeleiert und der Herr fein & raum wird demnächst Säge und Fräse anwerfen. Ihr dürft also gespannt sein und Euch schon mal auf ein paar neue hübsche Dinge in den kommenden Wochen freuen. Als Vorgeschmack gibt es schon mal eine kleine Collage aus dem, was da so verbaut werden soll.

Material, Multiplex und Farbe

 

29. Juni 2014
von mecki
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Schubladeneinsatz – ich liebe Multiplex!

Es gibt was neues aus der fein & raum – Werkstatt. Und diesmal ist es nicht nur schön sondern auch noch super praktisch. Ich habe Euch ja neulich schon mal erzählt, dass meine Gewürze, wenngleich viel genutzt, ein Schattendasein in diversen Tütchen fristeten, das ist jetzt vorbei! Der Herr fein & raum hat seine Fräse ausgepackt und ist damit wiedermal dem Multiplex zu Leibe gerückt. Jetzt haben wir einen ganz wunderbaren Schubladeneinsatz für die Küche, in dem 20 Gewürze Platz finden (ein paar meiner Gewürze müssen leider weiter in Tütchen leben, sonst wäre der hintere Teil der Schublade kaum mehr für anderes nutzbar gewesen).

Schubladeneinsatz Multiplex

Gewürzdöschen

Nach ein wenig hin und her habe ich mich dann für Döschen mit durchsichtigem Deckel entschieden, die sehen ein bisschen wertiger aus als die geschlossenen und außerdem hab ich so immer den vollen Überblick über meine Vorräte, sehr praktisch! Die Aufkleber und ihre verschiedenen Varianten habe ich Euch in der Entstehungsphase ja schon einmal gezeigt und nach Eurer Meinung gefragt. Tja, nach ein paar weiteren Versuchen ist die Entscheidung dann gefallen. Das Schöne ist: die Dinger sind ganz leicht abziehbar und die kleinste Packungsgröße sind 600 Stück. Wenn ich Lust auf Veränderung habe, kann ich mir also jederzeit neue Schildchen machen. Die Sticker von Herma sind echt praktisch – gut fand ich auch, dass auf der Website eine Indesign-Datei zum Download bereit steht, so dass die Platzierung der Grafiken echt ein Kinderspiel ist.

Schubladeneinsatz für Gewürze

In der Schublade

Der Multiplexeinsatz ist natürlich genau auf Maß für unsere 90 cm Schublade gemacht. Es ist eine wahre Freude, die Schublade aufzuziehen und fein geordnet 20 Gewürze vor der Nase zu haben. Außerdem ist der Anblick und die Haptik einer fein geschliffenen Multiplexoberfläche um einiges angenehmer als der schnöde weiße Kunststoff, der vorher das Schubladeninnenleben beherrschte (Wunsch an Herrn fein & raum: Multiplexeinsatz für den hinteren Teil der Schublade :-). Gestern Abend habe ich zur Feier des Tages dann direkt ein großes Gemüsecurry gemacht, bei keinem anderen Gericht kommen so viele Gewürze zum Einsatz. Hach war das schön: Schublade auf, Gewürze greifen, aufschrauben, bedienen, fertig. Curry mit mindestens 10 verschiedenen Gewürzen zu kochen gehört ab sofort zu meinen Lieblingsbeschäftigungen. An der Stelle muss ich ja mal meine Bewunderung für die vielen vielen Foodblogger ausdrücken: Gestern Abend war mir kurz danach, das schöne bunte Curry zu fotografieren. Das hätte bedeutet, irgendwo den letzten Rest Tageslicht suchen zu gehen, ein leidlich ansehbares Set aufzubauen, Kameraeinstellungen und Ausschnitte zu testen usw. usw., ich hatte aber Hunger. Kein Aufschub möglich, das Curry musste auf der Stelle vertilgt werden. Und die Foodblogger? Die kochen ungeheuer leckere gut aussehende Gerichte und nehmen sich, statt zu essen, die Zeit, perfekte Fotos zu machen, wohlwissend, dass das Essen nur eine begrenzte Zeit warm ist (oder sind die alle so schnell?), Hut ab, ich hätte da nicht die Ruhe zu, bei mir muss das Essen sofort auf den Tisch.