Sichtbeton mal anders

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Dass Sichtbeton für mich ein faszinierendes Material ist, habe ich in diesem Beitrag ja schon einmal erläutert. Dies liegt unter anderem an den unendlich vielfältigen Strukturen, die man in einer Sichtbetonwand findet und die immer wieder die Phantasie anregen. In unserer vorherigen Wohnung hatten wir das Glück ein paar rohe Betonwände zu haben. Dort habe ich immer mal wieder die Chance genutzt und relativ wahllos Betonstrukturen fotografiert. Ich fotografiere gern, aber meine Hauptinteresse gilt eher dem darauf folgenden Prozess – was kann ich in Photoshop aus dem Rohmaterial, das mir die Kamera liefert machen? So entstehen dann zuweilen ganz neue Welten, die mit dem Ursprungsbild nicht mehr viel zu tun haben – wie auch in diesem Fall.

SichtbetonSichtbeton

 

Das Ankerloch einer Betonwand wird durch verschiedene Bearbeitungsschritte (unter anderem Invertierung, Farbüberlagerung, Verrechnungsmethoden) zu etwas ganz Neuem – mich erinnert es immer an einen Sonnenuntergang. Wenn mir ein Bild besonders gefällt, lasse ich es gerne auch mal auf einem hochwertigen Hahnemühlen-Papier drucken. So hat dieses Bild ein Plätzchen an der Wand gefunden – für mich strahlt es etwas ungemein Beruhigendes aus und ich lasse den Blick immer wieder gerne darauf ruhen.

Fotokunst

 

4 Kommentare

  1. ach ja, das ist ja irgendwie schön unter Architekten, dass man nicht erklären muss, dass man Sichtbeton wirklich schön findet.
    öhöm…
    und das bild ist anders, aber super.
    liebe grüße zu dir. ninja

    • hihi, genau – so fragen wie „und wann streicht ihr eure wände“ erübrigen sich dann auch :-)
      lg und einen schönen feiertag, mecki

  2. Tatsächlich, ich sehe auch einen Sonnenuntergang. Ich finde super, dass Du Deine Fotos auch aufhängst, man hat doch einen ganz anderen Bezug zu den eigenen kleinen „Kunstwerken“!
    Herzliche Grüße, Cora

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