14. Februar 2016
von mecki
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Ein kleiner Hauch von Frühling und ein bisschen Veränderung

Die ersten Tulpen – fast ersetzen sie die fehlende Sonne, lassen den Frühling erahnen, bringen Licht ins dunkle kalte Grau dieser Tage. Da konnte ich nicht widerstehen und musste direkt zwei mal zuschlagen: einmal in weiß – mein immer währender Favorit – und einmal in blassrosa.

Tulpen - Frühlingsboten

Und zeitgleich mit dem ersten Frühlingshauch setzt die Lust auf Veränderung ein. Sideboard und Bauhaus-Memory, von Anfang an symmetrisch aneinander ausgerichtet, wagen die Trennung und ergänzen sich künftig in asymmetrischer Spannung. Auf dem Foto nur zu erahnen – mehr gaben Licht und Drumherum nicht her. Noch ungewohnt, entsteht schon eine neue Leichtigkeit, weg von der starren, engen Symmetrie, hin zu einem spielerischen Miteinander der einzelnen Komponenten.

Sideboard mit Tulpen und Bauhausmemory

Und so freue ich mich nun, über ein bisschen Neues im Esszimmer – ganz ohne Neuanschaffungen, denn die fallen mir, beim ohnehin vorhandenen Überfluss, immer schwerer. Und der Frühling, der kommt bestimmt auch noch!

tulpen_mit Bauhausmemorie

4. Februar 2016
von mecki
2 Kommentare

Von Bergen, Patenkindern und Rahmen

Da bin ich wieder und hab Euch einen kleinen Einblick in unser Zuhause mitgebracht. Es gibt nämlich ein neues Schmuckstück im Hause fein & raum.

rahmen für leinwand selbstgebaut

Dass ich den Bregenzerwald liebe, hab ich Euch ja schon mal öfter berichtet. Zuallererst hat das natürlich mit der wirklich grandiosen Architektur, die dort nicht Ausnahme sondern Normalfall ist zu tun. Aber auch die Natur dort mag ich – das hat tatsächlich ein wenig gedauert, denn eigentlich bin ich ein Kind des Meeres, insbesondere der Nordsee. Komme ich dort an, macht mein Herz jedesmal einen glücklichen Hüpfer. In den Bergen ist es mir schnell zu eng, es fehlt die Weite, das Gefühl der Freiheit. Aber manches ist halt nicht Liebe auf den ersten Blick sondern braucht eine Weile. Und so geht es mir mit den Bergen: Die Alpen und insbesondere die Berge im Bregenzerwald sind mir mittlerweile lieb geworden.

rahmen für leinwand selbstgebaut

So habe ich mich ganz besonders gefreut, dass ich von meinem malenden Patenkind zu Weihnachten ein Bild mit Bergen aus dem Bregenzerwald geschenkt bekam. Schon lange hatte ich mir ein Bild von ihr gewünscht und nun habe ich eins bekommen – so schön! Und schnell war auch ein schöner Platz dafür gefunden: Neben dem Bücherregal und über Anton dem Hocker. Als es dann da so hing, fand ich, dass die schnöde Leinwand dem schönen Bild nicht so wirklich gerecht werden kann. Also musste ein Rahmen her!

rahmen für leinwand selbstgebaut

Und spätestens bei einer fetten Leinwand versagen natürlich sämtliche Ikea-Rahmen dieser Welt (ganz ehrlich, so richtig froh bin ich mit meinen zahlreichen Ikea-Rahmen ohnehin nicht. Die Kleinen sind gut, aber ab einer gewissen Größe hängen die immer durch. Habt Ihr einen Trick, das zu verhindern). Also musste der Herr fein & raum im Keller seine Säge anwerfen. Rundherum eine Leiste von 15*60 mm und eine zweite quadratische Leiste von 20*20 mm, die von hinten den Anschlag für das Bild bildet – der ganze Rahmen im lichten Maß 2 Zentimeter größer als das Bild, so dass eine schöne Schattenfuge entsteht. Weiß streichen durfte ich das Ganze dann selbst – dabei kann man auch mit 2 linken Händen nicht so wirklich viel falsch machen. Und jetzt überlege ich gerade, wie ich den Herrn fein & raum dazu bekomme, die guten alten Ikea-Rahmen, die sich hier reichlich finden,  auf den Bilderrahmenfriedhof zu schicken ;-).