12. Juli 2015
von mecki
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Bildbearbeitung für Blogger – sRGB oder Adobe RGB

Bildbearbeitung für Blogger

Heute gibt’s endlich mal wieder etwas aus meiner kleinen Serie „Bildbearbeitung für Blogger“. Und zwar ein bisschen nützliches Hintergrundwissen. Sicher seit Ihr alle schon mal an Eurer Kamera oder im Bildbearbeitungsprogramm Eurer Wahl über die Begriffe sRGB und Adobe RGB gestolpert. Was ist das überhaupt und wann wende ich was an? Darum soll es diesmal hier gehen.

Farbmodelle

Wenn Ihr mit einer Spiegelreflexkamera oder auch einer anderen aktuellen Kamera fotografiert, könnt Ihr irgendwo in den Tiefen des Menüs einstellen, ob Eure Bilder in sRGB oder Adobe RGB aufgenommen werden. Nur, was hat die eine oder die andere Einstellung zu bedeuten? Beides sind sogenannte Farbräume, kurz gesagt, eine bestimmte Anzahl an unterschiedlichen Farben, die dargestellt werden können. Ich setze aber erst mal noch einen Schritt weiter vorne an und erkläre Euch zunächst, was ein Farbmodell ist, zu den Farbräumen komme ich dann später.

Farbmodell und Farbwerte

Ein Farbmodell ist eine Art und Weise Farbe zu beschreiben. Ihr fotografiert eine rote Mohnblume vor blauem Himmel? Unser Auge sieht intensives Rot und strahlendes Blau. Aber unser Auge ist ja auch ein ziemlich intelligentes Etwas während man das vom Computer so nicht sagen kann. Der erkennt nicht etwa automatisch, dass eine Mohnblume rot und der Himmel blau (naja, manchmal) ist, der braucht eine klare Ansage. Und die bekommt er (mehr …)

8. Juli 2015
von mecki
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Mein super erfrischender Lieblings-Sommer-Smoothie

Smotthie Pfirsisch Zitrone Ingwer

Ganz schlechtes Timing: während ich mit dem Titel die vergangenen tropisch heißen Tage wahrscheinlich jede Menge Klicks generiert hätte, ist es heute schon wieder fast herbstlich kühl, dumm aber auch. Habt Ihr trotzdem Lust auf meinen ultimativen Sommer-Smoothie? Here we go…

Sommersmoothie

Ihr braucht:

300 ml Apfelsaft

1 sehr reifen Pfirsich (oder auch 2 kleine)

1/2 Zitrone (oder auch eine ganze, wenn sie klein ist)

Ingwer nach Geschmack

Sommersmoothie

Zubereitung muss ich nicht erklären, oder? Einfach alles in ein hohes Gefäß, Zauberstab oder Mixer rein und kräftig pürieren. Je reifer der Pfirsich desto besser – nicht nur für den Geschmack, der dadurch natürlich gepimpt wird, nein auch die Konsistenz wird nur mit einer wirklich reifen Frucht gut. Bei Zitronen hab ich die Erfahrung gemacht, dass die Unterscheide riesig sind, es gibt ganz und gar geschmacklose Exemplare und solche die wunderbar viel Aroma haben, ein bisschen ausprobieren lohnt sich also. Ich bin übrigens ein echter Zitronenjunkie – normalerweise bin ich ja so ein „je regionaler je besser“ Typ, aber bei Zitronen hört das auf, die brauche ich täglich, im Joghurt, im Smoothie und in allen möglichen Varianten auch im Abendessen, lecker!

Sommersmoothie

Der Ingwer im Smoothie ist übrigens kein Muss, er bringt zwar einen schönen Frischekick, aber wenn Ihr keinen Ingwer mögt, könnt Ihr ihn auch einfach weg lassen, schmeckt trotzdem. Neulich hab ich gelesen, dass man Ingwer gar nicht schälen muss und, wie bei Äpfeln, das meiste Gesunde direkt unter der Schale sitzt. Sehr cool, denn Ingwer-Schälen ist nun nicht gerade meine Lieblingsbeschäftigung Nr. 1, also wird er jetzt einfach nur grob zerkleinert und den Rest erledigt der Zauberstab. Auch wenn’s heute gar nicht mehr so heiß ist, hab ich mir ein paar Eiswürfel in den fertigen Smoothie geworfen, richtig kalt isser einfach noch besser (was bei meinen sonstigen Trinkgewohnheiten eher ungewöhnlich ist, zum Durst löschen trinke ich am liebsten Leitungswasser und das ist nie so wirklich kalt, lässt sich dann aber prima Literweise konsumieren :-).

Smotthie Pfirsisch Zitrone Ingwer

Während ich hier den Blogpost schreibe und die Bilder bearbeite, hab ich schon 2 Gläser von dem leckeren Zeug vernichtet, manchmal ist Bloggen echt schön :-)

Und Ihr? Habt Ihr auch einen Lieblings-Smoothie für heiße Sommertage?

Smotthie Pfirsisch Zitrone Ingwer

6. Juli 2015
von mecki
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Ein Flohmarktfund und ein paar Kaffeegedanken

Uiiiih, mein Blog schläft gerade ein wenig vor sich hin, wird Zeit, ihn wachzurütteln. Dabei gabs noch nicht mal wirklich gewichtige Gründe für die kleine Schlafpause – zu viel anderes im Kopf, zu viel Outdoor-Aktivitäten, zu heiß (kaum zu glauben, schon ist mal ein bisschen Sommer, fängt die Stöhnerei an, eigentlich finde ich die Hitze ja toll), irgendwie von allem ein bisschen. Aber jetzt bin ich wieder da und hab Euch meinen gestrigen Fund vom wunderhübschen Kronberger Flohmarkt mitgebracht. Der Flohmarkt findet übrigens einmal jährlich, immer am ersten Juli-Sonntag, statt und ist ein echter Tip. Ein Besuch lohnt sich und dieses Jahr hat’s bei mir auch endlich mal wieder gepasst.

Kaffeekanne Tischenreuth Bavaria 074

Und ich war sogar ganz konkret auf der Suche: Eine Kaffeekanne sollte es sein. Denn seit dem wir unsere italienische Diva im Haus haben, ist zwar jedes Tässchen Kaffee handgedrechselt und vom Feinsten, aber manchmal zählt neben der Qualität eben auch Quantität, vor allem, wenn zum Beispiel die ganze Großfamilie um den Kaffeetisch sitzt und versorgt werden will oder Freunde zum Brunch kommen und natürlich auch Kaffeedurst mitbringen. Und so liebäugelte ich schon läger mit der Möglichkeit, auch mal wieder einen schönen Filterkaffee zu brauen. Endgültig überzeugt von dem Gedanken war ich dann, als wir neulich in Holland im hinreißenden Café „De Juf“* in Middelburg einen total leckeren Filterkaffee serviert bekamen. Da musste selbst der Herr fein & raum, der ja sonst sehr gerne seiner italienischen Diva huldigt, zugeben, dass auch Filterkaffee sowas von gut sein kann :-).

Und so beschloss ich dann, gestern Morgen bei 37° auf Kaffeekannensuche zu gehen. Und was soll ich sagen? Ich bin fündig geworden! Bevor ich das Schätzchen, das Ihr auf den Bildern seht, gefunden habe, habe ich ungefähr schon 27 andere Kaffeekannen gesehen, die wirklich hübsch waren, hatte aber noch nicht so wirklich Klick gemacht. Das hat es dann bei dieser, die für mich gerade so die richtige Mischung aus Schlichtheit und ein bisschen nostalgischer Verspieltheit mitbringt. Hübsch ist sie oder was meint Ihr? Ich hab übrigens versucht, was über die Kanne rauszukriegen – Serie, Alter usw., sowas finde ich ja immer spannend. So richtig viel war aber nicht zu finden. Auf dem Boden der Kanne steht Tischenreuth Bavaria 074. Wenn hier also ein Kaffeekanenexperte mit liest, der mehr darüber weis: gerne!

Kaffeekanne Tischenreuth Bavaria 074

Jetzt muss noch ein Porzellanfilter her und dann kann ich mich darin üben, leckeren Filterkaffee zu produzieren. Ich bin gespannt – wahrscheinlich gibts dann hier im Hause fein & raum demnächst den ein oder anderen Kaffeebattle: Italienische Diva gegen Omas Kännchen :-).

* „De Juf“ ist übrigens holländisch für „die Grundschullehrerin“ und eigentlich die Kurzform von Fräulein – einfach nett, die holländische Sprache :-). Das Café ist dann auch ganz stilecht mit lauter altem Schulkram eingerichtet bzw. dekoriert. Fall Ihr mal in Middelburg seid: unbedingt hingehen“