7. Januar 2015
von mecki
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Feine Fundstücke 19 – Winterlandschaft

Ich mag Gegenstände mit Charakter und Geschichte – alte Stücke von Flohmärkten, Geschenke, Erbstücke und so weiter. In der Kategorie „Feine Fundstücke“ möchte ich Euch solche Dinge kurz und mit einem Bild vorstellen.

Schwibbogen Winterlandschaft

Das letzte feine Fundstück, das ich Euch vor Weihnachten hier gezeigt habe, war die Lichttüte – selbst gemacht vom Patenkind. Heute gibt’s, zum endgültigen Abschluss der Weihnachtszeit, nochmals ein Geschenk vom Patenkind (einem anderen diesmal, ich hab da bekanntermaßen und glücklicherweise viele von :-) und ebenso nochmals eine weihnachtliche Beleuchtung. Dieser wunderhübsche Schwibbogen leuchtet mit 3 Teelichtern bestückt im Dunkeln gerade zu poetisch und ich finde es fast ein wenig schade, dass er nun, gemeinsam mit der Weihnachtsdeko, für die nächsten 11 Monate im Keller verschwindet. Ich freu mich schon, wenn er nächsten Dezember wieder raus darf :-).

5. Januar 2015
von mecki
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Wohnkomplex – warum wir andere Häuser brauchen

Der Untertitel meines Blogs „architektur raum möbel und mehr“ sagt es ja schon: Hier gehts um Themen rund um das Wohnen. Und wenn Ihr öfter mitlest, wisst Ihr: Ich liebe es, Alltagsgegenstände, Wohnraum und alles was damit zutun hat zu gestalten. Dabei merke ich immer wieder, dass mich mehr interessiert, als die Oberfläche der Dinge, mehr als die reine Form. Auch die Themen, wie wollen wir eigentlich leben, wie kann Wohnen in Zukunft aussehen, wie kann Architektur Antworten geben auf wichtige Fragen liegen mir am Herzen. Und so musste ich, als ich noch im alten Jahr in einer Buchhandlung das Buch mit dem Titel „Wohnkomplex – warum wir andere Häuser brauchen“ von Niklas Maak entdeckte, zugreifen. Denn der Titel verspricht Spannendes zu genau den Fragen, die ich mir immer wieder gerne stelle.

Wohnkomplex von Niklas Maak

Das Buch

In 11 Kapiteln beleuchtet der Autor das Thema aus verschiedenen Perspektiven. Viele Fragen werden aufgeworfen. Im Mittelpunkt steht dabei zunächst die Zukunftstauglichkeit des Einfamilienhauses – zu teuer, immenser Flächenverbrauch und zudem „eine Hülle für Lebensentwürfe die es nicht mehr gibt“. Am anderen Ende dieser Entwicklung stehen die Innenstädte, die einem enormen Gentrifizierungsprozess unterliegen und aus denen Wohnen zunehmend verdrängt wird – „begehrbares Anlagedepot“: Ein schönes Beispiel für die bildhafte und pointierte Sprache des Autors.

Der Status Quo wird aus oftmals überraschenden Blickwinkeln beleuchtet: Was sagt ein Fenster über unsere Art zu Wohnen aus, ein Auto oder gar ein Sofa? Ein historischer Ausflug in die Entwicklung des Wohnens ist informativ und spannend und umfasst wirtschaftliche, gesellschaftliche sowie politische Aspekte.

Bei der Beschreibung des Status Quo bleibt Maak jedoch nicht stehen. Die Frage nach der Zukunft des Wohnens verknüpft er eng mit Fragen danach wie viel Privatheit brauchen wir, was ist privat, was öffentlich, wie können wir zusammenleben, was können wir teilen und woran sind frühere Formen des kollektiven Wohnens gescheitert? Auch konkrete Projekte werden vorgestellt. Kenntnisreich geht der Blick dabei oftmals nach Japan – die Japaner, die über deutlich weniger Fläche verfügen, sind beim Thema verdichtetes Bauen und neue Wohnformen ein ganzes Stück weiter als wir hier in Europa. Dabei werden mit den vorgestellten Projekten weniger konkrete Antworten als neue Denkanstöße gegeben. Übrigens schade, dass die zugehörigen Fotos nur sehr klein sind – so ist es oft schwer, sich konkrete Beispiele wirklich vorzustellen oder diese zu beurteilen.

Wohnkomplex von Niklas Maak

Fazit

Niklas Maak gelingt es, ein hoch aktuelles Thema verständlich und unterhaltsam aufzubereiten. Dabei richtet sich sein Buch ganz sicher nicht nur an Architekten (für die es aber unbedingt lesenswert ist) sondern besonders auch an Laien. Die Stärke des Buches ist es nicht, Antworten zu geben sondern Fragen zu stellen. Mich regt das Buch an, weiter zu denken – über politische Prozesse, über Ökologie und Ökonomie aber auch über meine eigenen Vorstellungen zum Wohnen im ganz persönlichen Rahmen. Es bleibt spannend!

3. Januar 2015
von mecki
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Samstagskaffee 34 – !2015!

Das wichtigste zuerst: Ich wünsche Euch allen ein frohes, glückliches und gesundes Jahr 2015!

Samstagskaffee Neues Jahr

Habt Ihr schon Pläne? Gute Vorsätze? Gar schon etwas davon umgesetzt?

Ich nicht! Ich mag es, in der Zeit „zwischen den Jahren“ (was für ein schöner, passender Begriff – nicht alt nicht neu, irgendwo im Niemandsland dazwischen) so richtig in den Tag hinein zu leben. Keine Verpflichtungen, kein „eigentlich müsste ich noch“, keine guten Vorsätze. Alles wird runtergefahren, ganz Deutschland liegt so ein wenig im feiertäglichen Halbschlaf und ich zelebriere das pure Nichts-Tun (ganz anders als zum Beispiel im Sommerurlaub, wo ich gerne aktiv bin, Sport mache, viel unternehme). Solange bis mir sogar ein wenig langweilig davon wird, bis sich ganz von selbst das Gefühl in mir regt, wieder etwas machen zu wollen. Fast immer kommt dieses Gefühl so ungefähr mit dem Jahreswechsel, nicht abrupt oder plötzlich, sondern gaaanz langsam, immer ein kleines bisschen mehr.

Und so sitze ich hier nun und schreibe mich so langsam wieder warm: ein erster Samstagskaffee – ich merke, dass ich lange nicht geschrieben habe (es kommt mir lange vor, dabei ist es gerade erst 10 Tage her), das Schreiben geht tatsächlich langsamer als sonst, ich muss mich erst wieder gewöhnen.

Und ganz langsam schleichen sich auch ein paar Ideen ein für 2015, für meinen Blog. Ein neues Layout schwebt mir vor für irgendwann im neuen Jahr. Wie es aussehen wird, weiß ich noch nicht – wird es beim klassischen Bloglayout bleiben oder eher in Richtung Magazin-Stil gehen? Was meint Ihr, wie lest Ihr lieber? Hell und luftig wird es sicher bleiben und an meinem fein & raum Türkis habe ich mich auch noch nicht satt gesehen.

Ein paar Buchrezensionen möchte ich gerne schreiben – immerhin gehört Lesen zu meinen Lieblingsbeschäftigungen in dieser Zeit und unter anderem habe ich ein sehr interessantes Buch gelesen, dass sich mit dem Thema „wie können/möchten/sollen wir in Zukunft wohnen“ beschäftigt – eine spannende Frage, der ich hier gerne mehr Raum widmen möchte.

Und dann freue ich mich darauf, meinen winzigen Shop ein wenig aufzufüllen – sicher wird im Laufe des Jahres das ein oder andere Neue entstehen und dann auch den Weg in den Shop finden. Ich bin selbst gespannt.

Und bei Euch? Wie habt Ihr das alte Jahr abgeschlossen, wie seit Ihr in 2015 angekommen, habt Ihr Pläne, wart Ihr genauso faul wie ich oder wart Ihr aktiv?

Wie immer gibt es mehr Kaffee drüben bei Ninja.