28. September 2014
von mecki
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Vom Kaminholz Stapeln und wie man es besser NICHT macht

Mein Plan war ursprünglich, Euch heute so einen richtig kuscheligen und harmonischen Artikel über die Freuden eines Kaminofens zu schreiben. Der kommt noch, versprochen, aber aus gegebenen Anlass MUSS ich heute erst noch einen nicht ganz so kuscheligen Artikel zum gleichen Thema schreiben :-). Frei nach dem Motto: Warum nur passieren immer mir solche Dinge und ist der Mensch nicht eigentlich ein lernfähiges Wesen? Aber von vorne: Gestern Morgen wurde, wie jedes Jahr im September unser Wintervorrat Kaminholz geliefert. Dass sind meist 2 Schüttraumeter Buchenholz – in Kilo ausgedrückt also 800 Kg. Nun wohnen wir ja in einem netten kleinen Reihenmittelhaus, soweit so gut – dumm wird das ganze nur, wenn irgendetwas im Garten Platz finden soll. Kaufe ich irgendein Pflänzlein, was in’s Hochbeet gepflanzt wird, ist das natürlich eher unkritisch. Aber bei 800 Kg Kaminholz hört der Spaß dann auf. Wobei – Reihenmittelhaus alleine wäre ja noch gar nicht sooo dramatisch, aber nein: wir haben auch noch ein Split-Level-Haus. Räumlich ganz wunderbar hübsch, für den Holztransport heißt das aber: erst 3 Stufen hoch, durch den Flur, 8 Stufen runter, duch’s Esszimmer und erst dann bin ich im Garten. Und da ich ja bekanntermaßen ein wenig pingelig bin und Straßenschuhe im Haus gar nicht mag, ist jeder Gang noch mit 2* Schuhe An- und Ausziehen verbunden. Selber schuld, irgendwie ;-). Nun gut, jedenfalls kam pünktlich um 11 Uhr der Lkw mit dem Holz und schüttete mir das ganze wie geplant vor die Tür.

Heizen mit Holz Ich werde ja nicht müde, zu erwähnen, dass ich eher zwei linke Hände habe und in gewissen Dingen von größter Ungeschicklichkeit bin. Insofern habe ich durchaus Verständnis dafür, dass der Herr fein & raum jedes Jahr darauf besteht, dass ER das Holz im Garten stapelt, aber ein bisschen blöd fand ich diese Aufgabenteilung (ich schleppe, er stapelt) dennoch. Dieses Jahr hatte ich am Tag der Holzlieferung einen arbeitsfreien Tag – ha, ich sah meine Chance gekommen: der Herr fein & raum ist außer Haus und derweil kann ich endlich einmal Holz stapeln und ihn abends mit dem fertigen Wunderwerk erfreuen. Schade nur, dass das Schleppen so auch an mir hängen bleibt. Aber was soll’s – manchmal finde ich so ein bisschen körperliche Arbeit als Ausgleich zur sonstigen Kopfarbeit eigentlich ganz nett, vor allem hinterher fühlt sich das gut an :-) Auf geht’s also und ich trage 800 Kg Holz treppauf und treppab – Ikeatüten eignen sich dafür übrigens ganz hervorragend und halten der Belastung tatsächlich über Jahre stand – wenn doch nur alle Ikeaprodukte so langlebig wären ;-). Irgendwann (genauer: nach 3 Stunden Schlepperei) ist dann alles Holz im Garten auf 2 großen Stapeln verteilt. Bloggerreflex: erst mal die Kamera schnappen und den fertigen Stapel fotografieren , man weiß ja nie, ob nicht doch irgendwann mal ein Blogbeitrag draus wird – im nachhinein betrachtet muss dieses reflexhafte und sofortige Fotografieren so was wie ein 7.Sinn gewesen sein. Foto ist also gemacht und ich nehme mir noch eben die Abdeckplane, um mein Wunderwerk vor Nässe zu schützen. Während ich noch so guter Dinge die Plane liebevoll am wunderschönen Holzstapel festzurre: KRABUMM, POLTER, SCHEPPER – liegt die halbe Herrlichkeit am Boden – guckt Euch das Foto vom ganzen Stapel an: hat sich irgendwie angedeutet, oder? Tja, warum gleich noch bestand der Herr fein & raum immer darauf, selbst das Holz zu stapeln?

Heizen mit Holz Aber so leicht lass ich mich ja nicht unterkriegen. Nach einer klitzekleinen Frustphase und der kurzfristigen Überzeugung, den ganzen Mist genauso liegen zu lassen und meine Liebsten mit den Worten „siehste, hattest Recht“ abends an die Arbeit zu schicken, hab ich dann doch die Ärmel hochgekrempelt und in der doppelten Zeit, die ich vorher zum Bauen benötigte (bei mir müssen Dinge normalerweise SCHNELL gehen) und mit eingeschaltetem Hirn einen wunderhübschen Stapel gebaut, der bis heute noch immer steht. Aber eins ist klar: sollte sich das Ding nochmal trauen, umzukpippen, bin ICH fertig damit – woführ hat man den schließlich einen Mann im Haus ;-). Und demnächst gibt es dann den versprochenen kuscheligen Beitrag zum Thema gemütliche Stunden vor dem Kamin :-)

27. September 2014
von mecki
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Samstagskaffee 23 – im Zeichen des Eichhörnchens

Ich liebe es ja, mir Wintervorräte anzulegen, ein echtes Eichhörnchen eben. Die Nussernte ist eingefahren, das Kaminholz gestapelt (letzeres verlief nicht ganz ohne Komplikationen, die Geschichte dazu gibt es morgen in diesem Kino :-)). Während ich die Woche noch einen ganzen Blogbeitrag der Farbe Blau gewidmet habe, die mich eher an sommerliche Frische denken lässt, kleidet sich der heutige Samstagskaffee ganz in Braun.

Samstagskaffee, Nüsse und Kaminholz

Ich wünsche Euch allen ein wunderschönes Wochenende und wenn mir mehr Kaffee möchtet, schaut doch mal bei Ninja vorbei.

24. September 2014
von mecki
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Blau und die Lösung für einen Raum

Heute wird es hier bunt: Ich möchte Euch über die tolle Farbe Blau berichten, erzähle etwas zu Raumwirkung, Symmetrie und Einrichtung, Le Corbusier kommt auch noch vor und Ihr lernt eine Manufaktur, die tolle Farben herstellt, kennen.

Die Farbe Blau

Also auf geht’s: Mit unserem Schlafzimmer hatte ich ein Problem – es war zu groß. Ja ich weiß, ist ein echtes Luxusproblem und ich höre schon die berechtigten die Rufe „Dein Problem möchte ich haben“… Aber was hilft’s, ich fühlte mich in dem großen Raum einfach nicht wohl. Das lag nun aber nicht nur und ausschließlich an der Größe sondern auch daran, dass das Bett so „wunderbar“ symmetrisch vor der großen Wand stand. Ich hab mal zur besseren Vorstellung eine kleine Skizze gemacht. Hat was von einem Thron, oder? (Symmetrie kommt halt schnell sehr majestätisch daher, hier habe ich schon mal ausführlicher darüber berichtet) Und das ist nun nicht unbedingt die Assoziation, die ich mit einem gemütlichen Schlafplatz verbinde. Eine Lösung musste her – das Bett aus der Mitte schieben bricht die Symmetrie, gibt dem Bett aber keinen Halt im Raum und dem Raum immer noch nicht die richtige Proportion. Und hier kommt nun die blaue Wand in’s Spiel, die den Raum gliedert, zwei Zonen bildet – eine für’s Bett, das nun nicht mehr so verloren im Raum steht und eine für unsere Wäschebank. Auch die Veränderung habe ich mal in einer kleinen Skizze festgehalten, um es ein bisschen klarer zu machen. Erstaunlich, wie sehr sich die Raumwirkung mit ein bisschen Farbe ändern kann, oder?

Blaue Wand Skizze

Wenn ich einen Raum so massiv verändere, mache ich übrigens immer auch vorher eine Skizze – um die Raumwirkung zu prüfen ist das sehr hilfreich. Welche Farbe würdet Ihr für ein Schlafzimmer aussuchen? Ich finde Blau, mit seiner ruhigen Wirkung, einfach perfekt. Daher stand die Entscheidung für Blau schnell fest. Aber welches Blau? Ich liebe tiefe, dunkle, kräftige Blautöne. Fündig geworden bin ich dann bei der kleinen Schweizer Farbmanufaktur kt.COLOR. Die stellen viele viele verschiedene Farben aus echten Pigmenten her.

Blautöne kt.COLOR

Quelle/Copyright kt.COLOR

Besonders spannend finde ich, dass man dort Farben aus der Farbpalette von Le Corbusier bekommt. Ja – wird der ein oder andere nun denken – Le Corbusier ist das nicht der mit den weißen Häusern. Stimmt schon, viele seiner Gebäude sind von außen schlicht weiß, aber im Innenraum war Le Corbusier ein großer Farbfreund und hat viel mit Farben experimentiert – entstanden ist so die Polychromie Le corbusier. Und aus eben dieser Palette habe ich mir ein Blau ausgesucht, es ist die Farbe Bleu foncé. An der Wand hat die Farbe eine unheimliche Tiefe, das mag ich. Auch das Zusammenspiel von Blau, Weiß und dem natürlichen Holzton gefällt mir. Und aus dem Sorgenkind Schlafzimmer ist so doch noch ein Wohlfühlraum geworden.

Blaue Wand Le Corbusier Blaue Wand Le Corbusier

Wenn Ihr nun Lust auf ein wenig Farbe in Euern eigenen 4-Wänden bekommen habt und unsicher seit, welche Farben denn wohl wie zusammenwirken, finde ich die Farbvorschläge, die kt.Color auf der Website präsentiert ganz hilfreich. Hier könnt Ihr Euch Vorschläge zum Zusammenstellen der Farben ansehen und so eigene Ideen für Euer Zuhause entwickeln.

Farbkombinationen kt.COLOR

Quelle/Copyright kt.COLOR

Farbkombinationen kt.COLOR

Quelle/Copyright kt.COLOR

Viel Spaß dabei!

22. September 2014
von mecki
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Die Sache mit dem Stöckchen

Irgendwie hatte ich ja gehofft, verschont zu bleiben von der Stöckchen-Fangerei: Für alle Nicht-Blogger: Stöckchen-Fangen ist sowas wie ein Kettenbrief unter Bloggern – ich beantworte einen Haufen Fragen und werfe dann das Stöckchen an die nächsten Blogger. Nun bin ich ja ein kommunikativer Mensch und erzähle eigentlich auch gerne über mich selbst, Fragen beantworten an sich macht mir also großen Spaß. Warum hatte ich trotzdem auf ein unbemerktes Vorbeifliegen eben jenes Stöckchens gehofft? Weil ich selbst auf meinem eigenen Blog eigentlich gar nicht im Mittelpunkt stehen möchte sondern viel mehr sollen all die schönen Dinge, die mir begegnen oder die ich selbst hin und wieder entwerfe in der Hoffnung, dass der Herr fein & raum sie baut, hier die Hauptrolle spielen. Aber sei es drum, ich erzähle ja doch gar zu gerne und daher hat mir das Beantworten der Fragen auch großen Spaß gemacht, vielleicht gefällt es Euch ja auch ein wenig zu lesen.

Das Stöckchen bekam ich übrigens von Larissa von No Robots, ein Blog, den ich immer wieder gerne lese.

best-blog

Warum bloggt ihr?

Möbel und Alltagsobjekte entwerfen, mich daran freuen, wenn sie anderen gefallen, fotografieren, schreiben: all das tue ich für mein Leben gerne – da ist das Bloggen doch eigentlich die logische Konsequenz!

Gibt es einem Anlass, der zu eurem erstem Blogpost geführt hat, eine Geschichte, die ihr mit ihm verbindet?

Nicht wirklich. Eigentlich verfolgte mich schon länger der Gedanke, mir endlich eine eigene Website aufzubauen. Ich bin ja freiberuflich tätig und ohne „Visitenkarte“ im Netz ist das langfristig nicht wirklich gut. Eine „normale“ Website, auf der ich mein Portfolio präsentiere, oder was auch sonst, war mir aber immer zu statisch, zu fertig von Beginn an. Ich glaube das Wort „Blog“ hat dann sogar der Herr fein & raum das erste mal in den Mund genommen und plötzlich war klar: Hejh, das isses, genau die richtige Plattform für das was ich will.

Gebt ihr eure Texte vor der Veröffentlichung noch jemandem zu lesen?

Nein. Das führt dann zuweilen dazu, dass ich sozusagen online Korrektur lese :-). Wundert Euch also nicht, wenn Ihr einen Artikel nach einer Weile noch mal lest und die Rechtschreibfehler sind plötzlich alle verschwunden… Ich weiß, ein bisschen mehr Sorgfalt wäre nicht schlecht, aber so bin ich nun mal.

Wie sieht das Zusammenspiel zwischen eurem Blog und euren Aktivitäten in den sozialen Netzwerken aus?

Meine fein & raum Facebook-Seite ist ja noch recht neu – mal schauen, wie sich das so entwickelt. An Facebook mag ich die kurzen Kommunikationswege mit meinen Lesern und andern Bloggern, finde aber, dass man ein wenig aufpassen muss, dass die Kürze der Wege nicht zu zuviel Oberflächlichkeit führt. Klar, Bloglovin ist wichtig für mich, hier finde ich jede Menge spannende Blogs und auch viele meiner Leser finden mich über Bloglovin. Ich mag die aufgeräumte Oberfläche und dass es nicht so viele unterschiedliche Funktionen gibt (in meinem Alter weiß man das zu schätzen ;-))). Einen Pinterestaccount habe ich zwar, bin aber nie so recht warm damit geworden, mir ist Pinterest einfach zu viel Reizüberflutung, so viele Bilder, da mag ich irgendwann gar keins mehr sehen. „So leb ich“ finde ich zwar ein wenig voyeuristisch und bin mir nicht sicher, ob ich diesen Aspekt so schätze, es ist aber schön klein, fast familiär und viele Leser finden auch von dort zu mir.

Habt ihr einen festen Kreis an Leserinnen und Lesern und kennt diese?

Ich bin ja so ein kleiner Statistikfreak und nutze daher natürlich auch Google Analytics – insofern weiß ich, dass ungefähr die Hälfte meiner Besucher „returning visitors“ sind, das freut mich natürlich, dass Leser immer wieder vorbei kommen. Die kommentierenden Leser(-innen) sind ja meist selbst Blogger, die „kennt“ man dann über deren eigene Blogs ein wenig besser. Ich finde das übrigens eine absolut spannende Frage, wer denn so meine Leser sind: denn für diese schreibe ich natürlich in erster Linie, aber im Gegensatz zu großen Magazinen habe ich keine Marktforschungsabteilung und kann daher nur vermuten :-)

Gibt es ein Thema oder ein Anliegen, das euch besonders am Herzen liegt und das ihr mit eurem Blog verfolgt?

Ja klar, wie der Untertitel meines Blogs schon verrät: Architektur, Raum, Möbel und mehr: also alles Schöne, gut Gestaltete, entweder von mir selbst entworfen oder irgendwo entdeckt – das ist so der Schwerpunkt meines Blogs. Ich merke aber, dass seit dem ich angefangen habe (im April dieses Jahres) die Themen ein bisschen breiter geworden sind und ich manchmal auch ganz Alltägliches oder irgendetwas Nachdenkenswertes blogge. Gerne betrachte ich Dinge auch mal kritisch (wie zum Beispiel neulich das Ikea Rückgaberecht) – auch wenn ich meinen Lesern Unterhaltung bieten möchte, ein bisschen Hinterfragen gehört für mich einfach dazu.

Wo schreibt ihr eure Texte? Im Büro, zu Hause, am Schreibtisch, auf dem Sofa, im Café …?

Da bin ich ja mal sowas von konservativ: Meine Texte entstehen fast ausnahmslos an meinem Schreibtisch. Ideen können mir natürlich auch ganz wo anders kommen, aber das eigentliche Schreiben funktioniert nur in Ruhe und Konzentration in meinem  Arbeitszimmer. Letztens hatte ich zum Beispiel auf der Arbeit eine Stunde Leerlauf und dachte: Hejh prima, kann ich was für meinen Blog schreiben – hat nicht funktioniert….

Arbeitszimmer

Wie vernetzt ihr euch mit anderen Bloggerinnen und Bloggern?

Auf vielen Wegen: natürlich ganz klassisch über Kommentare, über Bloglovin und über Facebook. Hier und da gibt’s auch immer mal wieder E-Mail-Austausch „behind the scenes“ – das schätze ich sehr, da man da ein bisschen mehr in die Tiefe gehen kann. Neulich habe ich in einem meiner Photoshop-Kurse eine Bloggerin kennengelernt – fand ich auch klasse. Ach ja, und dann war da noch das ganz analoge Bloggertreffen, das hoffentlich bald eine Wiederholung erfährt…

Was war das aufregendste Ereignis, das ihr mit eurem Blog verbindet?

Irgendwie sind es immer wieder die Kontakte nach außen, die aufregend sind: als Indre mich (ganz kurz nach dem Start) um ein Interview gefragt hat, fand ich das super aufregend. Aber auch, als ich Ellen von Elma Studio wegen eines Interviews fragte und sie zugesagt hat, war das zum Beispiel total spannend für mich.

Was war euer Medium, bevor ihr anfingt zu bloggen? Das persönliche Gespräch, das Tagebuch, der Leserbrief, die Demo, Artikel in Zeitungen und Zeitschriften?

Für die Themen über die ich in erster Linie blogge, hatte ich vorher nicht so das ultimative Medium, daher ja auch der Blog. Wobei mir daneben natürlich das persönliche Gespräch immer sehr wichtig ist. Gerade über die Themen Möbel, Entwürfe, selber bauen etc. kann ich zum Beispiel auch ganz wunderbar mit dem Herrn fein & raum diskutieren, das macht uns beiden ungeheuer Spaß, mit Papier und Stift am Tisch zu sitzen und  unser nächstes Projekt heiß zu diskutieren.

Meint ihr, dass es euren Blog auch noch in 5 Jahren geben wird? Und wenn nicht, was sonst?

Keine Ahnung! Eine Plattform, auf der ich mich mit den gleichen oder ähnlichen Themen auseinandersetzen werde, wird es sicher auch in 5 Jahren noch geben. Wohin sich bis dahin die Bloggerszene entwickelt und ob der Blog dann noch genau das richtige Medium ist – da sagt meine Kristallkugel nicht wirklich was zu.

Ach ja, weiterwerfen muss ich ja auch noch. Na dann, ich werfe weiter an Lisa von it’sprettynice an Julia von maulwurfshügelig und an Cora von ideen-wohnen-garten-leben.blogspot.de. Eine bunte Mischung aus Blogs, die mich von Anfang an begleiten und Blogs, die ich erst kürzlich entdeckt habe. Und ich bin keinem böse, wenn er das Stöckchen nicht fangen mag :-).

 

20. September 2014
von mecki
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Samstagskaffe 22 – über Geschmacksfragen, Standesdünkel und die Rolle der Blogger

Mmmmmh, der heutige Titel verspricht ganz viel Kluges. Aber: Eigentlich habe ich dabei ein wenig geschummelt, denn heute schreibe ich gar nicht viel selbst sondern möchte Euch auf einen zuweilen witzigen, zuweilen ein wenig nachdenklich machenden Artikel im Zeitmagazin hinweisen. Worum geht es? Um Optimierung selbst der banalsten Alltagsdinge, um Geschmack als soziale Abgrenzung und um die Rolle der Blogger, die im Geschmacksuniversum über hop oder top entscheiden.

Espresso Samstagskaffee

Hier und da musste ich schmunzeln, hier und da bin ich auch ein wenig ins Nachdenken gekommen, über meine eigenen Konsummuster und was ich damit ausdrücke, über die Aufgaben und Grenzen der Gestaltung von Gegenständen, die einen umgeben. Gelernt habe ich, dass unser uralter Röhrenfernseher nun plötzlich hip ist und ich, wenn Leute wieder ein wenig pikiert schauen, dass wir tatsächlich noch keinen Flachbildfernseher besitzen, mich künftig einfach überlegen und auf der richtigen Seite fühlen kann, wer hätte das gedacht ;-)).

>> Ähnlich wie in der Liebe, wo der mögliche Partner dank des Internets in unendlicher Anzahl verfügbar wurde, ist es auch in der Welt der Dinge: Die perfekte Seifenschale muss es doch geben, irgendwo da draußen. Die Helden sind dabei die Blogger, weil sie sich auszukennen scheinen in diesem unendlichen Kaufhaus oder wenigstens in einer Etage davon. <<

Zeit Magazin Nr.39/2014

Ein bisschen Lesefutter an einem eher verregneten Wochenende kann ja nicht schaden, wenn Ihr also zum Samstagskaffee noch ein wenig Lektüre braucht, schaut doch einfach mal hier vorbei. Was denkt Ihr darüber?

17. September 2014
von mecki
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Hallo Herbst

So langsam hat es mich auch erwischt: das Herbstfieber. Irgendwie könnte ich fast jede Jahreszeit zu meiner Lieblingsjahreszeit küren (ok, der Winter dürfte gerne ein wenig kürzer aber dafür schneereicher sein). Besonders mag ich die Übergänge und gerade jetzt ist so ein Übergang – Spätsommer – Frühherbst .

Herbst Natur Farben

Es gibt vieles was ich daran mag – dass so vieles in der Natur jetzt reif ist und man überall Essbares findet. Ich bin ein echtes Eichhörnchen und liebe es, Vorräte für den Winter anzulegen. Den Duft der reifen Äpfel. Die Sonne, die noch richtig viel Kraft hat. Dass man abends wieder Kerzen anmachen kann, weil es schon dunkel ist. Ganz besonders mag ich die Farben und das Licht im Herbst. Das Licht ist soviel voller, dichter, mit mehr Konturen. Die Farben leuchtend warm – so mag ich sie im Herbst in der Natur und wohl auch nur dort – im Haus mag ich eher die kühlen Farbakzente.

Herbst Natur Farben

Neulich habe ich hier schon mal vom Stadt- und Landleben und dem Dazwischen berichtet. Es gibt Tage, da genieße ich es sehr, dass in unserem Dazwischen die Wege in die kleinen Flecken Natur so kurz sind. Heute morgen habe ich ganz früh einen kurzen Spaziergang mit der Kamera gemacht und ein paar Herbstimpressionen für Euch eingefangen.

15. September 2014
von mecki
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Feine Fundstücke 11 – kleine Vase

Ich mag Gegenstände mit Charakter und Geschichte – alte Stücke von Flohmärkten, Geschenke, Erbstücke und so weiter. In der Kategorie „Feine Fundstücke“ möchte ich Euch solche Dinge kurz und mit einem Bild vorstellen.

Wer hier öfter mit liest, hat das Fundstück vom heutigen Tag sicher schon mal als Deko auf dem ein oder anderen Foto bei mir gesehen. Ich finde aber, das Väslein hat es verdient, auch mal die Hauptrolle zu spielen. Wenn ich ehrlich bin, weiß ich nicht einmal mehr, wie diese Vase den Weg zu uns gefunden hat (ich vermute mal ein Stück aus Omas Fundus?), aber eine kleine Schönheit – gerade mal ein paar Zentimeter hoch ist sie und hat im oberen Teil eine wunderschöne blaue Farbe die auch noch mit einer ganz zarten Streifenstruktur daher kommt. Sie hat so eine zurückhaltende leise Schönheit, die ich mag.

Blaue Vase

13. September 2014
von mecki
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Samstagskaffee 21 – Smalandkaffee

Dauerregen und grauer Himmel sind des Bloggers Leid – zumindest dann, wenn er samstags morgens ein lichtdurchflutetes Kaffeebildchen bloggen möchte. Da kam es mir doch ganz gelegen, dass mich diese Woche ein Kaffeebild aus Schweden, genauer aus Smaland (Astrid Lindgren Fans dürfen jetzt einmal sehnsuchtsvoll seufzen) per E-Mail erreichte.

samstagskaffee - smaland

Stellt Euch einen sonnigen Nachmittag an einem von Bäumen umstandenen klaren smaländischen See vor. Euer Liebster rudert Euch in einem kleinen Holzboot auf eine idyllische kleine Insel. Dort sammelt Ihr ein wenig herumliegendes Holz, bald schon prasselt ein gemütliches Feuer, während die Sonne langsam flacher steht und das warme Licht den nahenden Abend ankündigt. Ein Kupferkessel, etwas frisches Seewasser und das Kaffeemehl – mehr braucht es nicht, um einen leckeren schwedischen Kokkaffee mitten im Feuer zu brauen. Ihr genießt den Kaffee gemeinsam mit Euerm Liebsten im Licht der untergehenden smaländischen Sonne.

War schön? Na gut, back to reality…. Die Schweden trinken übrigens viel und zu allen Gelegenheiten Kaffee. Feuer machen und Grillen ist dort auch zu jeder Jahreszeit angesagt – ein echter Schwede würde sich also durch das graue Einerlei vor meinem Fenster nicht abschrecken lassen.

In diesem Sinne: genießt Euern Kaffe (bei Ninja gibt’s mehr davon) und habt ein schönes Wochenende.