30. August 2014
von mecki
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Samstagskaffee 19 – fein & raum bei Facebook

Das wichtigste vorweg: fein & raum gibt es jetzt auch auf Facebook. Und ich freue mich selbstverständlich über ganz viel Besuche und fleißiges Teilen und Liken (wenn jemand ein angemessenes deutsches Wort für das grauselige „Liken“ hat, gerne her damit).

Ein paar Gedanken zu Social Media

Twitter habe ich – so befürchte ich- bis heute noch nicht richtig verstanden, Pinterest ist ganz nett – ich finde die Bilderflut aber oftmals erschlagend, So leb ich ist ein wenig voyeuristisch – ich mag es dennoch ganz gerne, ist so schön übersichtlich und familiär, Bloglovin liebe ich, weil es mir erlaubt, übersichtlich meine Lieblingsblogs zu verfolgen – mehr aber auch nicht. Tja und Facebook? Nutze ich mit meinem privaten Account als praktische Kommunikationsplattform, um zum Beispiel mal eben jemand zu erreichen, der das E-Mail-Zeitalter schon hinter sich gelassen hat, viel mehr aber auch nicht. Alles in allem bietet mir jedes soziale Netz die ein oder andere Möglichkeit, die ich einerseits nicht missen möchte, die aber auch oft ein ganz schöner Zeitfresser sein kann – gerade wenn man, wie ich, einen Teil der Arbeitszeit alleine vor dem Computer verbringt und dazu auf das Internet als Informationsquelle angewiesen ist. Da muss ich mich zuweilen ganz schön disziplinieren, um nicht den Fokus, auf das was ich eigentlich gerade tue zu verlieren.

Samstagskaffee bei Ninja

Und dennoch: fein & raum auf Facebook

Trotz dieser Vorbehalte habe ich mich nun gerne entschlossen, meinen Blog mit einer eigenen Facebookseite zu vernetzten. Warum? Zum einen wünsche ich mir (wie vermutlich jeder Blogger) möglichst viele Leser. Und was Reichweite betrifft ist Facebook ungeschlagen. Viele Nutzer haben zum Beispiel keinen (zusätzlichen) Bloglovin-Account sondern „organisieren“ ihr digitales Leben über Facebook, diesen möchte ich auch gerne die Möglichkeit geben, meinem Blog zu folgen.

Mindestens genauso wichtig ist mir aber ein anderer Aspekt: Facebook ist gerade zu prädestiniert, wenn es darum geht über den eigenen Tellerrand zu blicken. Hier kann ich meine Leser schnell mal auf einen tollen Blog, eine schöne Website oder ein spannendes Produkt hinweisen, ohne direkt einen ganzen Artikel darüber zu schreiben. Das macht den Austausch lebendiger und öffnet den Blick für interessante Themen jenseits meines Blogs. Diese Möglichkeit schätze ich sehr an Facebook und werde sie gerne auf meiner fein & raum Seite nutzen.

Ich bin selbst gespannt, wie sich die Facebookseite in Verbindung mit dem Blog entwickeln wird. Vor allem freue ich mich, wenn ich Euch, meinen lieben Lesern, Spannendes bieten kann.

Wie seht Ihr das? Welche sozialen Netzwerke nutzt ihr? Habt Ihr selbst einen Blog und vernetzt diesen über weitere Kanäle? Lest Ihr Blogs und wenn ja wie folgt Ihr diesen am liebsten? Zur Stärkung für’s Fragen beantworten gibt’s wie immer samstags einen Kaffee bei Ninja.

27. August 2014
von mecki
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Erntezeit

Dass ich es schätze, in einer Ecke zu wohnen, wo man (mit ein bisschen Einsatz) noch beim Bauern selbst angebautes Gemüse einkaufen kann, habe ich ja Anfang dieser Woche bereits berichtet. Noch viel lieber mag ich es, im eigenen Garten zu ernten – der feine bunte Mangold und das Basilikum kommen aus unserem Hochbeet. Und wenn dann noch ein paar Tomaten und Zucchini aus einem während des Urlaubs zu betreuenden Garten dazukommen, ist die Gemüsesuppe perfekt. Gekochte Gemüsesuppe ist nicht besonders fotogen (es sei denn, man hat hat ein echt gutes Händchen für Foodstyling wie zum Beispiel Meike von eatinmykitchen), das ungekochte Gemüse finde ich dafür um so hübscher. Daher gibt es heute – ganz schlicht – eine kleine Gemüsecollage.

Gemüse

25. August 2014
von mecki
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Stadt – Land – Dazwischen

Es ist noch gar nicht so lange her, da gab es bei M i Ma eine sehr angeregte und spannende Diskussion zum Thema Stadt- und Landleben. Auch Larissa von No Robots hat kürzlich einen interessanten Beitrag dazu geschrieben. Die Frage „lieber Stadt oder Land“ beschäftigt mich immer mal wieder und ich  finde sie gar nicht so einfach zu beantworten – für mich spielen da so viele Aspekte rein und Stadt ist nicht gleich Stadt und Land ist nicht gleich Land, daher fallen mir auf die Frage letztlich viel mehr als eine einzige Antwort ein. Eigentlich bin ich immer so eine echte Stadtpflanze gewesen, dann hatten wir irgendwann von der Stadt aus viel zu lange Wege zur Arbeit und sind aus ganz pragmatischen Gründen raus aus der Stadt.

skyline frankfurt

Hier in Rhein-Main gibt es diese klare Abgrenzung nur sehr bedingt und vieles ist weder Stadt noch Land sondern irgendwie Dazwischen. Kleine Dörfer zwischen großen Gewerbegebieten, Waldstücke zwischen Landebahnen, Niemandsland zwischen Städten, Schrebergärten zwischen Autobahnen, Felder zwischen Bahngleisen – der Raum ist fließend und das Dazwischen ist das Normale in Rhein-Main.

In diesem Dazwischen ist es Alltag, mal eben entlang der Skyline durch die Felder zum Bauernhof zu radeln und sich mit Gemüse zu versorgen, das irgendwo in diesem Dazwischen gewachsen ist – das genieße ich. Diesmal durfte die Kamera mit. Der Blick über die Kuhweide gibt den Blick frei auf die Frankfurter Börse, die aber eigentlich gar keine Frankfurter Börse mehr ist sonder eine Eschborner – denn da steht sie. Übrigens auch so ein typischer dazwischen Ort – ursprünglich mal ein Bauerndorf mit gutem fruchtbaren Boden, wächst hier dieser Tage mehr Gewerbe als Gemüse, die Seele des Ortes scheint ein wenig verloren gegangen – da mag ich das Dazwischen nicht. Die Wege sind meist kurz, denn man ist ja ohnehin schon dazwischen – mit dem Rad zur Arbeit zu fahren ist ein Luxus, den ich liebe, im Stau stehen hingegen gar nicht – davon gibt’s im Dazwischen auch genug.

Stadt Land Dazwischen

Wie lebt Ihr? Wie wollt Ihr leben? Stadt – Land – Dazwischen?

23. August 2014
von mecki
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Samstagskaffee 18 – Meedchenfarbe

So kenn ich mich gar nicht – das ist nun schon der dritte Beitrag in Folge , der mit Rosa daher kommt. Selbst als kleines Kind war meine Lieblingsfarbe erst Gelb, dann Orange, was danach kam, erinnere ich mich nicht mehr – aber ich glaube, ich habe so ziemlich alles an Farben durchgemacht außer Rosa.

Samstagskaffee  - rosa Hortensien

Der geneigte Blogleser erinnert sich, dass ich vor noch gar nicht allzu langer Zeit unsere weißen Hortensien abgelichtet habe und damals verkündete, wenn sie rosa werden, ist der Herbst da. Die letzten Tage bin ich bereits auf ganz vielen Blogs dem Thema Herbst (bei Caro von Sodapop weihnachtete es gar schon) begegnet – bietet sich ja auch an, wenn man Mitte August mit blaugefrorenen Fingern auf dem Rad sitzt (und nebenbei: ich hab ein neues Rad, das ruft nach Sommer und Sonne, will ja schließlich ausgiebig getestet werden…). Jetzt ist es jedenfalls so weit: die Hortensien sind rosa und dürfen daher heute nochmal in’s Bild. Obwohl ich so ein echter Jahreszeitenjunkie bin, der sich eigentlich über jede Jahreszeit erst ein mal freut und Schönes damit verbindet, ist es mir übrigens gerade echt noch zu früh für Herbst – bäääh. So nun habe ich aber genug übers Wetter geschrieben (geht ja irgendwie immer, wenn einem sonst gerade nichts einfällt), ich wünsche allerseits ein schönes Wochenende und mehr leckeren Kaffee gibt’s wie jeden Samstag bei Ninja.

21. August 2014
von mecki
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Feine Fundstücke 10 – Blümchentasche

Ich mag Gegenstände mit Charakter und Geschichte – alte Stücke von Flohmärkten, Geschenke, Erbstücke und so weiter. In der Kategorie „Feine Fundstücke“ möchte ich Euch solche Dinge kurz, mit wenig Text und einem Bild vorstellen.

Diese Tasche stammt von der Oma des Herrn fein & raum. Schön schräg ist sie, die Tasche und wird bei mir beinahe täglich zum Einkaufen genutzt, ich mag sie! Ehrlich gesagt habe ich keine Ahnung aus welcher Zeit sie stammt, was meint Ihr?

Blümchentasche

18. August 2014
von mecki
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Blogger Breakfast – ganz analog

Mein erstes, aber ganz sicher nicht letztes, Bloggertreffen im Leben 1.0 ist Vergangenheit. Am Samstag trafen sich 8 Blogerinnen (ein paar weitere mussten dann doch leider noch kurzfristig absagen) in Wiesbaden im Café Insight zum regen Gedankenaustausch. Und wie das so ist, wenn man eine gemeinsame Leidenschaft hat, gab es jede Menge zu erzählen. Überhaupt ist das Bloggen eine so unglaublich vielseitige Angelegenheit, dass die Themen noch für viele weitere Treffen reichen werden. Ich fand es spannend zu sehen, dass man sich doch oft mit ganz ähnlichen Fragen beschäftigt und dennoch aus ganz unterschiedlichen Bereichen kommt – sowohl was den beruflichen Hintergrund als auch was die Themenwahl der Blogs betrifft – von Stricken, Beauty, Livestyle, Interior, Architektur bis zu Fotografie hatten wir alles dabei.

Blogger breakfast

Nette Mädels kennen lernen macht Spaß und der analoge Austausch ist, so finde ich, durch nichts zu ersetzen. Ein großes Dankeschön nochmals an Giovanna von stadtblogozin für die tolle Organisation. Und liebe Grüße an alle die dabei waren, als da wären Julia von maulwurfshügelig, Kiki von la wollbindung, Christina von minafohemia, Sabrina von schminkschnubbel, Barbara von die photographin und Moni von resplendent outfit.

Fazit: Gerne jederzeit wieder!

17. August 2014
von mecki
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Bregenzerwald – Hotspot der Architektur und des Handwerks

Als wir im Februar dieses Jahres das erste Mal in den Bregenzerwald fuhren wusste ich zwar vorher, dass Vorarlberg für seine anspruchsvolle und gute zeitgenössische Architektur bekannt ist. Darauf vorbereitet, welche Fülle an toller Architektur und an anspruchsvoller Handwerkskultur mich im Bregenzerwald erwartet, war ich jedoch nicht. Auf engstem Raum (hier leben rund 30.000 Menschen in gerade einmal 22 Dörfern) finden sich unglaublich viele gut gestaltete Bauwerke. Während anderswo Qualität meist eher die Ausnahme ist – gerade in Neubaugebieten – ist sie hier absolut der Normalfall. Seit den 90-er Jahren des letzten Jahrtausends hat sich eine rege Bau- und Handwerkskultur gebildet, die auch von der sehr guten Zusammenarbeit der Architekten mit den Handwerkern lebt.

Bregenzerwald

Bregenzerwald, Impressionen

So war im Februar schon klar, dass ich hier nicht zum letzten Mal bin. Und jetzt in den Sommerferien haben wir die Gelegenheit genutzt und nach unserem Alpencross noch ein paar entspannte Tage in Au verbracht. Von hier lohnen sich Ausflüge nach Bezau und Bizau, die beide mit viel sehenswerter zeitgenössischer Architektur aufwarten. Auch eine Fahrt nach Schwarzenberg kann man machen, hier gibt es noch viele ältere Bauwerke – anders als im restlichen Alpenraum, wo ich die Häuser oftmals als schwer und eher überladen empfinde, sind auch die älteren Bregenzerwaldhäuser eher streng, ein wenig karg und mit sehr präzisen Details. Material ist hier wie auch bei den aktuellen Gebäuden vorwiegend Holz – sehr genau und mit hohem handwerklichen Anspruch  verarbeitet – es macht immer wieder Spaß, sich Details genauer anzugucken.

Bregenzerwald

Bregenzerwald, vom Umgang mit Holz, alte und neue Details

Für mich leben die Orte auch durch ihr absolut natürliches Nebeneinander von Alt und Neu – das Neue kommt selbstbewusst daher, aber dennoch zurückhaltend und nie marktschreierisch oder effektheischend. Das Alte wirkt ob seiner Reduziertheit und Präzision durchaus aktuell und nie überholt. Wie wohltuend ein Gang durch einen solchen Ort ist!

Bregenzerwald

Bregenzerwald, zeitgenössische Architektur

Ein weiterer schöner Ausflug führt uns nach Andelsbuch. Hier hat der werkraum bregenzwald seinen Sitz. Dies ist ein Zusammenschluss von unterschiedlichen Handwerkern, die sich der Qualität des Handwerks und der Baukultur sehr erfolgreich verschrieben haben und die sicherlich maßgeblich zum hohen Bauniveau im Bregenzerwald beitragen. In Andelsbuch gibt es das Werkraum Haus, errichtet von Peter Zumthor (über den ich im ersten Beitrag meiner Miniserie schon berichtete), stellen hier Handwerker ihre Arbeiten aus. Darüberhinaus gibt es immer eine Wechselausstellung zu spannenden Themen. Fotografieren ist hier übrigens nicht erlaubt (Zumthor macht sich wohl Sorgen ob der Qualität von Privatfotos…, das Gebäude ist übrigens wirklich nicht einfach zu fotografieren und ich hatte an dem Tag schon das Kunsthaus in Bregenz abgelichtet, war daher nicht so böse, dass meine Kamera nicht zum Einsatz kam).

Bregenzerwald

Bregenzerwald, zeitgenössische Architektur

Wollte man dem Bregenzerwald und seiner Baukultur gerecht werden, müsste man sich sehr viel mehr Zeit nehmen – insofern versteht meine Bilder nur als einen ganz kleinen ersten Einblick und eine sehr sehr willkürliche Auswahl. Wollt Ihr mehr wissen über den Bregenzerwald? Dann gibt es hier noch ein paar Internetadressen zum Weiterlesen:

Architekt Hermann Kaufmann: einer der Architekten, die die Entwicklung im Bregenzer Wald maßgeblich mitgeprägt haben, schöne Website mit toller Architektur

eigen+sinnig: ein spannendes Buch, wenn man mehr über das Bregenzwälder Handwerk, Geschichte und Gegenwart, erfahren möchte

Bregenzerwald Tourismus: normalerweise stehe ich ja nicht so auf diese Touri-Info-Seiten, diese hier ist aber super gut gemacht und unglaublich informativ (und selbst das Webdesign scheint mir dem allgemein hohen Gestaltungsanspruch im Bregenzerwald angemessen…)

 

16. August 2014
von mecki
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Samstagskaffee 17 – Rückblick und Ausblick

So, die erste Woche nach dem Urlaub ist schon wieder vorbei. Ich kann nicht behaupten, dass „erste Wochen nach dem Urlaub“ meine Lieblingszeiten sind – zu gerne wäre ich noch eine Weile in den Bergen geblieben. Normalerweise ist ein Blogpost, der einmal geschrieben ist für mich Vergangenheit. Diese Woche habe ich doch tatsächlich öfter mal in meinen eigenen Beitrag geklickt – die Bilder strahlen so eine dermaßene Ruhe aus, dass ich mich zuweilen noch ein wenig darin verlieren wollte.

Gleich bin ich hier:

Organisiert hat das Ganze Giovanna vom Stadtblogozin, schöne Idee. Wir treffen uns im schönen Café Insight in Wiesbaden und es gibt sicher jede Menge Spannendes zu bequatschen. und die ein oder andere Samstagskaffee-Bloggerin ist auch dabei :-). Ich bin schon ganz aufgeregt, mein erstes Bloggertreffen :-). Ich freu mich auf den Ausflug nach Wiesbaden und auf viele nette Blogger, vorher gibt’s noch einen schnellen Kaffee bei Ninja.