10. Juli 2014
von mecki
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Feine Fundstücke 8 – Zurück in die 50-iger

Ich mag Gegenstände mit Charakter und Geschichte – alte Stücke von Flohmärkten, Geschenke, Erbstücke und so weiter. In der Kategorie „Feine Fundstücke“ möchte ich Euch solche Dinge kurz, mit wenig Text und einem Bild vorstellen.

Likör, Cognac und Co. sind eigentlich nicht wirklich meine Getränke – dennoch finde ich diese Gläser sehr hübsch. Vor allem die beiden Paare links und rechts außen sind ungeheuer fein und filigran gearbeitet und ich mag sie wegen ihres 50-iger Charmes.

gläser

7. Juli 2014
von mecki
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Ideenskizzen – 1.0 versus 2.0

Ich bin so gar nicht der Shopping-Junkie. Im Gegenteil: meist finde ich, dass unsere Bleibe ohnehin eher schon zu voll ist, ausmisten und verkaufen macht mir mehr Spaß als einkaufen und am liebsten hätte ich, dass all mein Hab und Gut in zwei Umzugskisten passt (denn umziehen tu ich nun mal leidenschaftlich gerne…). Daher finden sich auf meinem Blog auch kaum Beiträge mit Shopping-Tipps.  Heute gibt’s aber eine Ausnahme, denn ich bin letzte Woche selbst zum Opfer geworden und konnte nicht widerstehen, mir ein kleines Paket voll mit hübschen Dingen zu bestellen. Und das kam so:

Evernote – Notizen 2.0

Der Herr fein & raum war einkaufen und kam mit seinem neuesten Fang, einem schlichten schwarzen Notizbuch zurück, gedacht um darin Skizzen, Ideen und ähnliches aufzuzeichnen. Ich kam ein wenig ins Grübeln über meine Art und Weise, Gedanken festzuhalten, Listen zu führen und Ideen zu skizzieren. Gerade wenn man bloggt, begegnet einem ständig was, was man sich merken möchte, als Inspiration für später aufheben möchte oder was man uuuunbedingt noch erledigen muss, um den Blog zu optimieren – nur eben gerade nicht jetzt. ich mag es gerne einfach, klar und übersichtlich, daher finde ich Evernote wirklich prima. Hier kann ich mir von jedem Rechner dieser Welt mal schnell eine Notiz schreiben, kann im Netzt gefundenes pinnen, so dass ich es immer zur Verfügung habe, kann Notizen verschlagworten, das hilft ungemein beim wieder finden und kann darüber hinaus auch noch jedes andere Dateiformat an eine Notizanhängen, also auch Ergebnisse aus anderen Programmen mit nutzen. Wenn ich mit mehreren Menschen zusammenarbeite kann ich auch Notizen für andere freigeben. Für den heimischen Pc gibt’s eine etwas komfortablere und umfangreichere Programmoberfläche, von unterwegs logge ich mich einfach auf der Evernote-Website ein und kann so auch Arbeitspausen im Job nutzen, um mal schnell was für meinen Blog zu tun, weil ich immer und überall alles zur Verfügung habe. Soweit also zu den Vorteilen von 2.0.

Bindewerk Notizbuch

 Bindewerk – Notizen 1.0

Dennoch war ich ein wenig angefixt, als der Herr fein & raum (der normalerweise noch um einiges Computer affiner ist als ich) nun plötzlich ganz analog mit einem schlichten Notizbuch daher kam. Ich bekam Lust, doch wieder mal zum Stift zu greifen und meine Gedanken und Ideen wortwörtlich zu Papier zu bringen. Also schnell mal im Web geguckt (man kann es mit analog und 1.0 ja auch übertreiben) und über diesen Blog gestolpert, wooow ein ganzer Blog nur über Notizbücher. Hier bin ich dann recht bald auf Bindewerk gestoßen und was soll ich sagen? Stundenlang (naja, vielleicht nicht ganz) hab ich gestöbert, mich von wunderschönem Muster zu wunderschönem Muster geklickt und ewig gebraucht, um mich zu entscheiden. Um mir letzteres ein wenig einfacher zu machen, habe ich neben dem wirklich wunderhübschen Notizbuch, das Ihr auf den Fotos seht, noch so einiges weiteres bestellt: Hefte, Geschenkpapiersampler und Sticker – zeige ich alles ein anderes mal. Das Notizbuch ist der Hammer: super gut verarbeitet, Leineneinband kombiniert mit einem wunderschönen bedrucktem Buntpapier und das Innenleben macht, obwohl nur 90 gr Papier, auch einen sehr wertigen Eindruck. Zudem werden die Bücher, wie der Website zu entnehmen, von Hand in Deutschland gefertigt – das gute Gefühl beim Shoppen wird also gleich mitgeliefert ;-)

bindewerk_2

Tja und jetzt sitze ich hier mit meinem Notizbuch. Es liegt auf meinem Schreibtisch seit fast einer Woche und ich fand es so schön neu und perfekt, dass ich mich fast nicht getraut habe, die ersten Worte reinzuschreiben – für die Fotos musste ich aber dann! Aber ich kann Euch sagen, es hat mich echt Überwindung gekostet. Ich bin gespannt, wie sich mein Experiment Ideenskizzen 1.0 entwickelt. Ich werde sicher Evernote weiternutzen, die Möglichkeiten sind einfach gut, aber ich freue mich auch, öfter wieder einen Bleistift (oder Tintenroller, die mag ich zum skizzieren auch sehr gern) in die Hand zu nehmen und ganz analog  auf Ideensuche zu gehen. Wie dann beides zusammenkommt und nicht für zusätzliche Verwirrung sorgt, wird sich zeigen.

Wie haltet Ihr es mit Euern Ideen, Listen und Sammlungen? 1.0, 2.0 oder eine Kombination aus beidem?

5. Juli 2014
von mecki
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Samstagskaffee 12 – Blau

Die Farbe Blau

War Euch auch so heiß diese Woche? Ich freu mich ja echt über den Sommer und das tolle Wetter, aber ein bisschen Erfrischung hier und da tut bei den Temperaturen einfach gut. Daher dachte ich mir, ich sammel heute rund um mein bereits bekanntes blaues Kaffeetässlein mal ein paar blaue Utensilien und mache Erfrischungsfotos. Denn was gibt es erfrischenderes als die Farbe Blau? Sie lässt mich denken an klare Seen, kühle Berge, weite Strände, das Meer…. OK, ich trifte ein wenig ab, hab ich alles nicht hier. Aber dennoch hat es Spaß gemacht, ganz in Blau zu fotografieren. Und da Blau so wunderbar zu allen möglichen Brauntönen passt, durfte  ein bisschen Holz und unsere Gästezimmerleuchte auch noch mit aufs Bild.

Die Farbe Blau

Die Blüten in der kleinen Vase und auf dem Boden sind übrigens Borretschblüten (Achtung: giftig! aber sooo hübsch). Das in der weißen Vase ist Lavendel und Ysop, überschwemmt beides gerade unser Hochbeet. Die kleine Vase ist ein Erbstück, das ich sehr mag. Die weiße Vase hab ich Euch hier schon mal vorgstellt. Das wunderhübsche Tuch stammt von einer schwedischen Auktion (ein Geschenk, ich war leider nicht selbst da). Ihr habt Michel aus Lönneberga gelesen? Ja klar, oder? Dann kennt Ihr die Auktionen, wo Michel so nützliche Dinge wie einen Brotschieber und eine Feuerspritze ersteigerte. Und diese Auktionen (auf Schwedisch: Loppis*) sind tatsächlich auch heute noch weit verbreitet in Schweden. Irgendwann möchte ich da gerne selbst einmal hin, auf so eine Auktion.

die Farbe Blau

Ich hoffe meine kleine Hommage an die Farbe Blau hat Euch ein wenig erfrischt und Ihr seid gestärkt für weiteren Kaffe bei Ninja.

* Ich wurde gerade aufgeklärt, dass Loppis nicht die richtige Übersetzung für Auktion ist. Loppis ist ein Verkauf alter Sachen zu Festpreisen und findet wohl oft statt, während bei der Auktion, die eine Art Volksfest ist gehandelt wird. Tja, da will man mal mit seinem rudimentären Wisenn über Schweden glänzen …. ;-)
 

2. Juli 2014
von mecki
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Feine Fundstücke 7 – Weisheiten

Ich mag Gegenstände mit Charakter und Geschichte – alte Stücke von Flohmärkten, Geschenke, Erbstücke und so weiter. In der Kategorie „Feine Fundstücke“ möchte ich Euch solche Dinge kurz und mit einem Bild vorstellen.

Museumsshops sind was schönes und sie verleiten definitiv dazu, Dinge zu kaufen, die man eigentlich überhaupt nicht braucht. Als im hessischen Exil lebende Rheinländerin konnte ich an der rosa Karte (die ich in Dessau im Bauhaus entdeckte) mit DER rheinländischen Überlebensregel einfach nicht vorbeigehen. Und das Meer liebe ich sowieso. Beide Karten machen sich gut in meinem Arbeitszimmer.

karten